Der Paderborner Vizepropst bekundet, dass durch vier Schiedsfreunde der Streit zwischen dem Provisor des Klosters Berichosen und dem Hermannus dictus Tuye, Bürger zu Soltkoten, über ein dortiges Salzwerk (opus salis) beigelegt worden ist. Danach wird der Provisor des Klosters dem Hermannus auf 10 Jahre, von künftigen Weihnachten an gerechnet, das Salzwerk und 37 1/2 Zentner Blei gegen Lieferung von 100 Fass (capisteria) Salz, die dieser halb zu Johannes Baptista und halb zu Michaelis zu geben hat, vermieten. Hermannus wird das Salzhaus (domum salinarem) ausbessern und instandhalten und alle Lasten, wie Burgwerk usw. selbst tragen. Im Falle allgemeiner Gefahr darf Hermannus, wie die anderen Bewohner, die beiden Häuser, die das Kloster Herswide (Hardehausen) seinen Zinspflichtigen zur Verfügung stellen, auch nutzen. Zeugen: Ludolphus, Dekan von S. Petri, Godfridus, Propst der Gokirche (ecclesie rurensia) zu Paderborn, Johannes und Godfridus, dessen Kapläne, Kleriker Fredericus de Molhem, Johannes Regenhardi, Drathwegh, Gerhardus dictus Scele, Conradus dictus Smegten, Ludolfus Kabel. in crastino exaltionis sancte crucis)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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