Bürgermeister Peter Merckelbach, Richter Lic. jur. Justus Henricus Ubbelohde und Schöffen und Rat (neun) der Stadt Bielefeld (Johan Becker, Eggert Vilthuet, Herman Rhode, Herman Schmalhorst, Dr. Conradt Redeker, Johan Wilmans, Friderich Coch, Johan Lengerich und Aeneas Pott) beurkunden, dass Margarete Coch, Witwe des Henrich Hölschers, nebst ihrem Kurator Gottschalck Koch, dem Ratsfreund Johan Schlüter als derzeitigem Ratskämmerer eine jährliche Rente aus ihrem "unterm Damme" zwischen Henrich Weißmans und Henrich Reyerßlohes Häusern gelegenem Haus verkauft für 40 Taler, die sie von Gottfriedt Endeler wegen des Johan Ditzen ausgelösten Ratsopfergeldes empfangen hat; für die Zinszahlung bürgt der Gottschalck Koch.
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Bürgermeister Peter Merckelbach, Richter Lic. jur. Justus Henricus Ubbelohde und Schöffen und Rat (neun) der Stadt Bielefeld (Johan Becker, Eggert Vilthuet, Herman Rhode, Herman Schmalhorst, Dr. Conradt Redeker, Johan Wilmans, Friderich Coch, Johan Lengerich und Aeneas Pott) beurkunden, dass Margarete Coch, Witwe des Henrich Hölschers, nebst ihrem Kurator Gottschalck Koch, dem Ratsfreund Johan Schlüter als derzeitigem Ratskämmerer eine jährliche Rente aus ihrem "unterm Damme" zwischen Henrich Weißmans und Henrich Reyerßlohes Häusern gelegenem Haus verkauft für 40 Taler, die sie von Gottfriedt Endeler wegen des Johan Ditzen ausgelösten Ratsopfergeldes empfangen hat; für die Zinszahlung bürgt der Gottschalck Koch.
100,001/Urkunden, 0384
1666 Oktober 12
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1666 Oktober 12
Enthält: am 12ten Octobris Anno [ ... ] einthausent Sechshundert Sechs undt Sechszigh.
hochdeutsch
Archivale
Rückvermerke: Anno 1690 ahm 25t Junij hat Lübbert [?] die verhypothecirte Behausung an sich gebracht, sich als[Hauptschuldner] constituirt und Gottschalck Koch als welcher in der Bürgschaft Lenger stehen wollen, der Bürgschaft erlassen worden. Den 15. Octobr. 1683. ist diese Obligat. confirmirt und solches ins lagerbuch geschrieben. - Diese 20 Thlr. kommen her von Sehl. Johan Ditzn ausgelöstem Ratsopfergelde. [gleichzeitig] - Nunc Lubbert Melchert - Johan Schreven (Ende 17. Jh.) - N. 69 - N. 77
Sortierdatum: 1666-10-12
Sortierdatum: 1666-10-12
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
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