Mainz, 1590.03.05. Philipp Cratz von Scharfenstein, Dekan, und das Kapitel des Domstifts zu Mainz, beurkunden, auch für Präsidenten und Rechenmeister der gemeinen Präsenz, folgendes: In der Präsenzrechenkammer vor Präsidenten und Rechenmeister verkauft Barbara Pfäffin für sich, ihre Tochter Marien und deren Ehemann Jakob Egelforden, Bürger zu Oppenheim, zu Erbe Meister Hans Scheppeler, Maurer und Bürger zu Mainz, und seiner Ehefrau Elisabeth ihre Behausung in der domstiftischen Muntat des Kirschgartens, gen. zur weißen Rose (Angrenzer: Oben der Schützengarten und Leo Wentz, Bender, unten Caspar Hardt Geyer), zinst der Präsenz 24 Schillinge Heller, dem Deutschhaus 28 Schillinge Heller Grundzins auf Martini, für 425 fl. Mainzer Währung (zu je 24 Albus). Weiterveräußerung des Hauses nur vor Präsidenten und Rechenmeister gestattet. Zeugen: Heinrich Groff, Buchbinder, Konrad Ortt und Best von Hellertshausen, Leiendecker, alle Bürger zu Mainz. S. des Kapitels. "Der geben ist ahm funfften Martii [...] ihm funftzehen hundert vnd neuntzigsten jhare".

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