Öffentliche Verhältnisse der Juden
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/13 T 1 Nr. 70
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/13 T 1 Oberamt Horb
Oberamt Horb >> Juden
1811, 1825 - 1832, 1847 - 1848, 1856
Enthält: Beschwerde der Judenvorsteher von Baisingen, Mühlen, Mühringen, Nordstetten und Rexingen gegen die Stadt- und Amtsschreiberei in Horb wegen der Vornahme der Teilungen etc., Verordnung hierauf, 1811; Gesuche um Annahme von Familiennamen in den Orten Baisingen, Mühlen, Mühringen und Rexingen, 03.03.1825; Beschwerde der Judenschaft wegen vermeintlich unbilliger Beiziehung zu dem dortigen Kommunschaden und zur Gewerbesteuer, 1827/ 1829; Bildung von Vorsteherämtern der israelitischen Kirchengemeinde, 1832; Trennung des israelitischen Filials Mühlen von der Kirchengemeinde Nordstetten, 1847/ 1848; Zulassung von Israeliten zu Sitz und Stimme, auch bei anderen als gottesdienstlichen Stiftungen, 1856
Archivale
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ
Horb am Neckar FDS
Mühlen : Horb am Neckar FDS
Mühringen, Horb am Neckar FDS
Nordstetten, Horb am Neckar FDS
Nordstetten, Horb am Neckar FDS; Kirche
Rexingen, Horb am Neckar FDS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
10.04.20264026, 13:19 MESZ