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Verhandlungen und Entscheidungen des Schöppenstuhls zu Brandenburg
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Osterburg, Erbsache (1591, 372-377, 458-459 und 514-517). -
Pessin (Georg v. Knoblauch), Lehnssache (1590, 160-163). - Phöben, Geldsache (1591, 540-545; zu Bl. 541-544 s. Stölzel, Material II Nr. 55: Schuldverschreibung des Ludolf von Rochow zu Gollwitz, Neustadt Brandenburg 1587). - Polenzig, Erbsache (1591, 460-463). - Pollitz, Erbsache (1590, 1-4; zu Bl. 3-4 s. Stölzel, Material II Nr. 27: Gutsübertragung zwischen Vater und Sohn vor dem Pfarrer von Deutsch, 1584). - Potsdam (Friedrich v. Kühlen auf Walsleben b. Neuruppin), Bigamie (1591, 349-352). - Prenzlau: Schuldensache (1590, 104-111); Schuldensache und Injurien (1590, 64-67). - Pritzier (Tonnies Pabst, Befehlshaber auf dem Kloster St. Spiritus zu Salzwedel), Zauberei (1591, 598-606). -
Quilitz (Balthasar v. Pfuel), Mord (1590, 258-259). - Quitzöbel, Erbsache (1591, 393-396 und 511-513). -
Rühstädt, Quitzöbel und Roddan, Diebstahl (1591, . 489-496). -
Sachsen-Lauenburg (Herzogtum; genannt: Herzog Franz), Unzucht (1590, 207-209). - Salzwedel: Diebstahl (1591, 420-423 und 473-476); Kindesmord (Claus v. Jagow auf Aulosen) (1590, 48-49). - Schernebeck, Lehnssache (betr. den Schulzenhof) (1590, 260-261). - Schernikow (Günther und Günzel v. Bartensleben auf Wolfsburg, Gebrüder), Injurien des Küsters gegen den Pfarrer (1591, 228). - Spandau: Erbsache (1591, 332-334); Injurien gegen den Magistrat (1591, 532-534); Pferdediebstahl (1590, 26-27). - Stendal: Diebstahl (1591, 466-471, 477-478 und 528-531); Erbsache (1590/91, 16-18, 156-157 und 456-457); Gildesache (Diebstahlsvorwurf gegen zwei Tuchmacher) (1591, 487-488); Kaufkontraktsache (1591, 518-519). -
Tangermünde: Erbsache (1591, 390-391); Unzucht und Diebstahl (1591, 383-387). - Taschenberg (Teschenberg) (Claus, Joachim und Adam v. Stülpnagel, Gebrüder), Erbsache (1590, 30-31). - Templin, Erbsache (1590, 262-266). - Trebbin, Erbsache (1590, 244-253). -
Vietz/Lebus (Leonhard Stöhr, Hauptmann zu Himmelstädt), Unzucht (1590, 132-133). -
Werben/Elbe: Eidbruch gegenüber der Obrigkeit (1591, 472); Misshandlung in der Haft (Leonhard Kempf, Oculist zu Rostock) (1591, 406-415). - Werder (Gebrüder v. Tresckow auf Schlagenthin), Diebstahl (1591, 397-405). - Wilsnack, Drohungen und andere Vergehen (1591, 280-281). - Wittenburg/Meckl., Mord (1590, 235-236). - Wittstock/Dosse: Erbsache (1591, 538-539); Mutwilligkeit (1590, 232-233); Schuldensache (1591, 537). - Wolfsburg: Heidebrandstiftung (Die v. Bartensleben) (1590, 190-191); Veruntreuung (Günther und Günzel v. Bartensleben, Gebrüder) (1591, 446-455). - Woltersdorf b.Magdeburg (Martin v. Werder), Kaufkontraktsache (1590, 164-168). - Wormsfelde (Hans und Curd v. Strauß, Vettern), Totschlag (1590, 91-98). - Wustermark, Drohbriefsache (1590, 229-231). -
Zielenzig, Mehrere Vergehen (1590, 200-202). - Zossen (Wolf v. d. Kloster, Hauptmann): Brandbriefsache (1590, 237-243; zu Bl. 239-240 s. Stölzel. Material II Nr. 81: Gereimte Drohbriefe, 1590); Mord (1590, 158-159). - Züllichau, Erbsache (1590, 210-212).
Ohne Ortsangabe: Bürgschaftssache (1591, 388-389); Diebstahl (1590, 152-155, 267-275 und 364-366); Erbsache (1591, 535-536); Erbsache (Johann v. Alvensleben, +) (1590, 70-76); Formaliensache (Margaretha v. Britzke geb. v. Möllendorf, Jacob v. Britzke’s Witwe) (1590, 99-100); Spielschuldensache (1590, 123-125); Unzucht (1590, 77-78); Verlobungsache (1590, 32-33).
Enthält auch: Inhaltsverzeichnis.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.