Die vier Brüder (Franz, Johann Philipp, Franz Pleickard, Franz Friedrich) Ulner von Dieburg an den Bf. von Worms: Bitte um Neubelehnung mit dem Lehen, das ihre + Vorfahren vom Stift oder Bistum Worms laut Lehnsbriefen innehatten, nämlich 30 Morgen Feld genannt Auacker in Ladenburger Gemarkung, von denen diese bis 1643 Einkünfte erhielten. Das Lehen sei dann durch die Vormünder ihres damals noch unmündigen + Vaters Johann Franz Gernand, Johann Schweickhard von Sickingen, kurmainzischer Rat und Amtmann zu Bischofsheim, und Lukas Heinrich Forstmeister von Gelnhausen, Burggf. in der ks. Reichsburg und Stadt Gelnhausen, Amtmann des Kurfürsten von Bayern und der Grafschaft Hanau, an die Erben des Johann Peter Kraft, gewesener Ulner'scher Keller in Weinheim a.d. Bergstraße, für eine Schuld als ein Eigentum erblich überlassen worden, obgleich mit lehnsherrlichem Konsens oder unwissend, dass es Lehen seien, wegen Verlust von Dokumenten im 30-jährigen Krieg. Von den Erben sei das Lehen an die Freiherren von Schmidburg zu Weinheim übergeben worden, die es bis zum zuletzt verstorbenen Wilhelm von Schmidburg innehatten und vor ca. einem Jahr sei es vom bischöflichen Amtskeller zu Ladenburg wieder eingezogen worden.