Katharina von Eberstein, geborene von Malkes, verkauft mit Zustimmung des Johann von Malkes, Domherr von Würzburg, und des Dietrich von Malkes, ih...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1411-1420
1415 November 23
Ausfertigung, Pergament, fünf mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 2 und 4 fehlen; Siegel Nr. 1 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegeben ist nach Cristi geburte viertzehenhundert jare darnach in dem funfftzehenden jare uff den tag sente Clementis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Katharina von Eberstein, geborene von Malkes, verkauft mit Zustimmung des Johann von Malkes, Domherr von Würzburg, und des Dietrich von Malkes, ihrer Brüder, sowie des Engelhart [von Eberstein], Domherr von Würzburg, und des Dietrich von Eberstein, Brüder, ihrer Söhne, dem Johann [von Merlau], Abt von Fulda, die Güter in Niederbieber, die Nikolaus von Malkes, ehemals Domherr von Würzburg, und Dietrich von Malkes, verstorbener Vater der Katharina, wiederkäuflich von den von Haun (Huene) erworben hatten. Sie verpflichtet sich zur Auslieferung der darüber ausgestellten Urkunden. Das Wiederkaufsrecht der von Haun bleibt unangetastet. Gleichzeitig verkauft sie dauerhaft ein Gut in Langenbieber, derzeit bearbeitet von Konrad (Contzichen ?) Gopel, und ihren Besitz in Reinhards im Gericht Rockenstuhl. Katharina weist die Landbewohner (lantsiedel, buweluete und czinsluete) zur Anerkennung des Abtes an. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 3, Avers 5)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Katharina von Eberstein, geborene von Malkes
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Johann von Malkes, Domherr von Würzburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich von Malkes
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Engelhart von Eberstein, Domherr von Würzburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich von Eberstein
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 172v-173r
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Katharina von Eberstein, geborene von Malkes, verkauft mit Zustimmung des Johann von Malkes, Domherr von Würzburg, und des Dietrich von Malkes, ihrer Brüder, sowie des Engelhart [von Eberstein], Domherr von Würzburg, und des Dietrich von Eberstein, Brüder, ihrer Söhne, dem Johann [von Merlau], Abt von Fulda, die Güter in Niederbieber, die Nikolaus von Malkes, ehemals Domherr von Würzburg, und Dietrich von Malkes, verstorbener Vater der Katharina, wiederkäuflich von den von Haun (Huene) erworben hatten. Sie verpflichtet sich zur Auslieferung der darüber ausgestellten Urkunden. Das Wiederkaufsrecht der von Haun bleibt unangetastet. Gleichzeitig verkauft sie dauerhaft ein Gut in Langenbieber, derzeit bearbeitet von Konrad (Contzichen ?) Gopel, und ihren Besitz in Reinhards im Gericht Rockenstuhl. Katharina weist die Landbewohner (lantsiedel, buweluete und czinsluete) zur Anerkennung des Abtes an. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 3, Avers 5)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Katharina von Eberstein, geborene von Malkes
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Johann von Malkes, Domherr von Würzburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich von Malkes
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Engelhart von Eberstein, Domherr von Würzburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dietrich von Eberstein
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 172v-173r
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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Namensnennung 4.0 International