Herrschaft Haigerloch-Wehrstein: Urfehden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Hohenzollerische Bestände >> Grafschaft Sigmaringen und souveränes Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen >> Weltliche Herrschaften >> Herrschaft Haigerloch-Wehrstein
1529-1710
Überlieferungsgeschichte
Vorbemerkung
Die Urfehden als besondere Gruppe der Urkunden des Bestandes der Herrschaften Haigerloch und Wehrstein waren vor 1860 ins Archiv gelangt und wurden im Kasten E, Fach 36 des Bestands Hohenzollern - Sigmaringen, Grafschaft Haigerloch mit der Herrschaft Wehrstein des ehemaligen königlichen Landesarchivs verwahrt. Von den Urfehden lag lediglich eine summarische Verzeichnung im Repertorium X, Abtl. Hohenzollern - Sigmaringen 1. Teil, Nr. 12 und 13 vor.
Inhalt und Bewertung
Im Jahre 1962 wurden die Urfehden von Oberstaatsarchivrat Dr. Natale regestiert und in einem Zettelrepertorium in chronologischer Ordnung erschlossen. Eine Urkunde (Nr. 153) wurde von dem Unterzeichneten im September 1977 regestiert.
Im Juni 1977 versahen die Abiturientinnen Richter und Ismann die auf Karteikarten aufgenommenen Regesten mit fortlaufenden Nummern und erstellten ein Orts- und Personenregister. Die Angaben über die Gemeinde- und Kreiszugehörigkeit der genannten Orte in Baden-Württemberg stehen im Register und entsprechen dem Stand vom 1. November 1975. Das Register der Straftaten sowie die Überprüfung des Orts- und Personenregisters besorgte der Unterzeichnete im September 1977.
Weitere einschlägige Urkunden zur Geschichte der Herrschaften Haigerloch und Wehrstein werden in den Beständen Ho 177 T 1(Herrschaften Haigerloch und Wehrstein) Urkunden, Ho 177 T 4, Akten, Ho 202 T 2 (Fürstliches Oberamt Haigerloch) und im Dep. 1 (Stadtarchiv Sigmaringen) des Staatsarchivs Sigmaringen sowie im Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv in Sigmaringen und im Stadtarchiv Haigerloch in Haigerloch verwahrt.
Das vorliegende Archivrepertorium enthält 156 Urkundenregesten. Das Urkundenselekt wird in 3 Pappkartons verwahrt und umfaßt insgesamt 0,4 lfd. m. Bei Zitaten aus den Urkundenregesten ist folgender Quellennachweis zu führen: Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 2.
Sigmaringen, im Oktober 1977
Dr. Becker
Staatsarchivassessor
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das maschinenschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert. Franz-Josef Ziwes führte die für die Einstellung in das Internet notwendigen Nacharbeiten durch.
Vorbemerkung
Die Urfehden als besondere Gruppe der Urkunden des Bestandes der Herrschaften Haigerloch und Wehrstein waren vor 1860 ins Archiv gelangt und wurden im Kasten E, Fach 36 des Bestands Hohenzollern - Sigmaringen, Grafschaft Haigerloch mit der Herrschaft Wehrstein des ehemaligen königlichen Landesarchivs verwahrt. Von den Urfehden lag lediglich eine summarische Verzeichnung im Repertorium X, Abtl. Hohenzollern - Sigmaringen 1. Teil, Nr. 12 und 13 vor.
Inhalt und Bewertung
Im Jahre 1962 wurden die Urfehden von Oberstaatsarchivrat Dr. Natale regestiert und in einem Zettelrepertorium in chronologischer Ordnung erschlossen. Eine Urkunde (Nr. 153) wurde von dem Unterzeichneten im September 1977 regestiert.
Im Juni 1977 versahen die Abiturientinnen Richter und Ismann die auf Karteikarten aufgenommenen Regesten mit fortlaufenden Nummern und erstellten ein Orts- und Personenregister. Die Angaben über die Gemeinde- und Kreiszugehörigkeit der genannten Orte in Baden-Württemberg stehen im Register und entsprechen dem Stand vom 1. November 1975. Das Register der Straftaten sowie die Überprüfung des Orts- und Personenregisters besorgte der Unterzeichnete im September 1977.
Weitere einschlägige Urkunden zur Geschichte der Herrschaften Haigerloch und Wehrstein werden in den Beständen Ho 177 T 1(Herrschaften Haigerloch und Wehrstein) Urkunden, Ho 177 T 4, Akten, Ho 202 T 2 (Fürstliches Oberamt Haigerloch) und im Dep. 1 (Stadtarchiv Sigmaringen) des Staatsarchivs Sigmaringen sowie im Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv in Sigmaringen und im Stadtarchiv Haigerloch in Haigerloch verwahrt.
Das vorliegende Archivrepertorium enthält 156 Urkundenregesten. Das Urkundenselekt wird in 3 Pappkartons verwahrt und umfaßt insgesamt 0,4 lfd. m. Bei Zitaten aus den Urkundenregesten ist folgender Quellennachweis zu führen: Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 177 T 2.
Sigmaringen, im Oktober 1977
Dr. Becker
Staatsarchivassessor
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das maschinenschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert. Franz-Josef Ziwes führte die für die Einstellung in das Internet notwendigen Nacharbeiten durch.
156 Urkunden, 1 altes Findbuch
Bestand
Haigerloch-Wehrstein; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Hohenzollerische Bestände (Tektonik)
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- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Herrschaft Haigerloch-Wehrstein (Tektonik)
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