Besuch tschechoslowakischer Theologieprofessoren 1962 / Korrespondenz
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7NL 017 Pfarrer Bernhard Wiebel Pfarrer Bernhard Wiebel
Pfarrer Bernhard Wiebel >> Zwei Jahrzehnte Dienst in der Diakonissenanstalt Kaiserswerth (1951-1972) >> Christliche Friedenskonferenz >> Besuch tschechoslowakischer Theologieprofessoren
1961-1963
Enthält: u.a. Leserbriefe Wiebels an die Redaktion von "Christ und Welt" sowie an Bischof Dr. Hanns Lilje (Hg. des Sonntagsblatts), 1961 (die Zeitungen hatten kritisch über die Prager Friedensversammlung berichtet: "Der Prager Friede"; "Im Osten nichts Neues"; vielfach unfreundliches Echo in der westlichen Presse); Antrag Wiebels an die CFK, einen Schritt zum Frieden mit Israel zu tun ("allchristliche Schuld Israel gegenüber": Schreiben an den Generalsekretär der CFK, Pastor J.N. Ondra, Prag, Juli 1961); Briefwechsel mit Pfr. Karl-Theodor Grashof, Valencia, der Wiebels Bericht über die Prager Friedensversammlung, in dem er von zwei deutschen Staaten redet (siehe Akte Nr. 87), scharf kritisiert, 1961/62; "Friede auf Erden": Bericht Wiebels über die ACFV, in: "Grüße des Kaiserswerther Mutterhauses", Oktober 1961; Besuchsreise der Professoren Franz Dobiás, Stefan Turnsky (beide von der Comenius-Fakultät Prag) und Jan Michalko (von der Slowakischen Ev. Fakultät in Modra), 2.-17.6.1962: Einladungen, Stationen der Reise, Veranstaltungsübersicht, Finanzierung usw.; Berichte über den Besuch in den "Düsseldorfer Nachrichten" und im "Weg"; Liste der Theologischen Vorträge und der Verkündigungsdienste; Tagungsfolge "Glaube und Denken" (Ev. Akademie Mülheim, Vorträge der Prager Professoren); Pfingstpredigt von Prof. Dobiás über Lk 17, 11-19, 11.6.1962, Kaiserswerth; Bericht Wiebels über den Besuch, Hekt., 3 S.; "Kaiserswerth und die Diakonie in der tschechischen Kirche", Vortrag von Prof. Dobiás in der Stammhauskirche Kaiserswerth, Juni 1962, Originalmskr., Ms., 21 S.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ
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