D 171 - Nachlass Willi Lauk (1913-1965) (Bestand)
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D 171
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1922-1990
Einleitung: Willi Lauk wurde am 25. Dezember 1913 als Sohn eines Missionars im chinesischen Pyangtong geboren. Er legte das Abitur in Frankfurt am Main ab und studierte in Tübingen, Erlangen und Wien Theologie. 1936 legte er die Erste theologische Dienstprüfung ab und nach Stationen in Gaildorf, Böttingen und bei der Evangelischen Landesjugendstelle 1940 die zweite theologische Dienstprüfung. 1944 heiratete er Vera Klörs.
1944 wurde er auf die Pfarrstelle Steigkirche (Bad Cannstatt) berufen, wohin er 1945 nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft zurückkehrte. 1948 wurde er Leiter der Landesstelle des Evangelischen Jungmännerwerks und 1953 Direktor des kirchlichen Aufbaugymnasiums in Michelbach an der Bilz. 1964 wurde er für die CDU in den baden-württembergischen Landtag gewählt. Willi Lauk starb am 21.12.1965 in Stuttgart.
Der Nachlass enthält zum einen einige persönliche Dokumente (Zeugnisse, Entschädigungsanträge u.a.). Dabei sind von besonderem Interesse seine Reiseberichte aus England, den USA und Finnland sowie der von seiner Frau verfasste biografische Abriss über Willi Lauk. Den größten Teil des Nachlasses machen Manuskripte und Korrespondenz aus Lauks umfangreicher Publikations- und Redetätigkeit aus: Predigten, Andachten, Besinnungen, Artikel u.a.
Der Bestand umfasst 0,5 lfd. m. Er wurde im Juni 2023 von Eckehart Lauk an das Landeskirchliche Archiv Stuttgart übergeben und im August 2023 von Nina Wagner im Rahmen eines Praktikums verzeichnet.
1944 wurde er auf die Pfarrstelle Steigkirche (Bad Cannstatt) berufen, wohin er 1945 nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft zurückkehrte. 1948 wurde er Leiter der Landesstelle des Evangelischen Jungmännerwerks und 1953 Direktor des kirchlichen Aufbaugymnasiums in Michelbach an der Bilz. 1964 wurde er für die CDU in den baden-württembergischen Landtag gewählt. Willi Lauk starb am 21.12.1965 in Stuttgart.
Der Nachlass enthält zum einen einige persönliche Dokumente (Zeugnisse, Entschädigungsanträge u.a.). Dabei sind von besonderem Interesse seine Reiseberichte aus England, den USA und Finnland sowie der von seiner Frau verfasste biografische Abriss über Willi Lauk. Den größten Teil des Nachlasses machen Manuskripte und Korrespondenz aus Lauks umfangreicher Publikations- und Redetätigkeit aus: Predigten, Andachten, Besinnungen, Artikel u.a.
Der Bestand umfasst 0,5 lfd. m. Er wurde im Juni 2023 von Eckehart Lauk an das Landeskirchliche Archiv Stuttgart übergeben und im August 2023 von Nina Wagner im Rahmen eines Praktikums verzeichnet.
0,5 lfd. m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.08.2025, 11:05 AM CEST