Verehelichung und Ansässigmachung des Karl Friedrich Wilhelm von Tucher (1)
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E 29/VIII Nr. 136
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
08.03.1835 - 31.05.1835
Enthält:
1835 März 8 bis Mai 31: Akt, angelegt von Johann Sigmund Karl von Tucher, die Verehelichung und Ansässigmachung seines Bruders Karl Friedrich Wilhelm betreffend.
1835 März 8: Antrag des Karl Friedrich Wilhelm an den Magistrat der Stadt Nürnberg (Entwurf) auf Einbürgerung in seiner Geburtsstadt. Außerdem will er heiraten. Antragsteller ist aus dem Militärdienst entlassen, eine Verpflichtung zum Landwehrdienst besteht nicht. Den Dienst beim Kadettenkorps absolvierte er in München, danach war er in Nürnberg in Garnison. Die Braut ist in München geboren, lebte aber zuletzt in Leitheim. In Anlage: Tauf- und Impfscheine der Brautleute, Einverständniserklärung der Brauteltern. Verfügungsberechtigter des Antragstellers ist sein Bruder in Haus S. 757.
Darauf:
Vermerk des Johann Sigmund Karl, dass der Antrag erst am 28. April eingereicht werden konnte, nachdem der Impfschein der Braut erst am 27. April aus Wien hier eingetroffen war (s. Nr. 135).
Dabei in Abschrift:
Taufschein des Pfarramts St. Sebald für Karl Friedrich Wilhelm, geb. 1805 Juni 4, getauft Juni 12.
1835 März 31: Bestätigung des Landgerichtsarztes Dr. Rüttel, Manching, dass er bei der heute vorgenommenen Untersuchung der Arme des Barons v. Tucher aus Nürnberg Spuren einer früheren Impfung festgestellt hat.
1835 März 8: Konsens der Brauteltern, Wien, Friedrich Ludwig Camill und Caroline Wilhelmine Friederike von Montperny, zur Heirat ihrer Tochter Friederike Karoline Wilhelmine Camilla mit Karl Friedrich Wilhelm von Tucher.
1835 März 21: Auszug aus dem Geburts- und Taufregister der Pfarrei Fünfstetten: Geburt und Taufe der Braut 1818 April 16 in Fünfstetten.
1835 April 21: Bestätigung des Dr. Metallin, Wien, Hausarztes S. Kgl. Hoheit des Prinzen Wasa, dass die Braut 1819 gegen die Blattern geimpft worden ist, wie die sichtbaren Narben an den Oberarmen zeigen. - Bestätigung der Echtheit dieses Dokuments durch die kgl. Bayerische Gesandtschaft am K. u. K. Österreichischen Hof.
1835 Mai 8: Genehmigung des Antrags durch den Magistrat. Tucher muss sich allerdings als Landwehrmann uniformieren und bewaffnen, da ein Befreiungsgrund nicht ersichtlich ist.
1835 Mai 8: Beschluss des Magistrats: Das Verlöbnis darf verkündet werden.
1835 Mai 24: Bestätigung der Bekanntmachung des Verlöbnisses in St. Egidien.
Briefwechsel Sigmunds mit dem Pfarrer Franz Joseph Benz in Altisheim wegen des Ledigungsscheins, der an Pfarrer (Joseph) Strasser in Gebrontshausen zu senden wäre. Eventuelle Schreiben an den Bruder in Wien sind in das Prinz Wasa Gebäude zu senden. Laut Pfarrer Benz sollte der Pfarrer in Nürnberg tätig werden, wo Tucher nun gemeldet ist.
1835 Mai 30: Bestätigung des Regimentskommandos der Kgl. Landwehr, dass sich Tucher gemeldet hat.
1835 März 8 bis Mai 31: Akt, angelegt von Johann Sigmund Karl von Tucher, die Verehelichung und Ansässigmachung seines Bruders Karl Friedrich Wilhelm betreffend.
1835 März 8: Antrag des Karl Friedrich Wilhelm an den Magistrat der Stadt Nürnberg (Entwurf) auf Einbürgerung in seiner Geburtsstadt. Außerdem will er heiraten. Antragsteller ist aus dem Militärdienst entlassen, eine Verpflichtung zum Landwehrdienst besteht nicht. Den Dienst beim Kadettenkorps absolvierte er in München, danach war er in Nürnberg in Garnison. Die Braut ist in München geboren, lebte aber zuletzt in Leitheim. In Anlage: Tauf- und Impfscheine der Brautleute, Einverständniserklärung der Brauteltern. Verfügungsberechtigter des Antragstellers ist sein Bruder in Haus S. 757.
Darauf:
Vermerk des Johann Sigmund Karl, dass der Antrag erst am 28. April eingereicht werden konnte, nachdem der Impfschein der Braut erst am 27. April aus Wien hier eingetroffen war (s. Nr. 135).
Dabei in Abschrift:
Taufschein des Pfarramts St. Sebald für Karl Friedrich Wilhelm, geb. 1805 Juni 4, getauft Juni 12.
1835 März 31: Bestätigung des Landgerichtsarztes Dr. Rüttel, Manching, dass er bei der heute vorgenommenen Untersuchung der Arme des Barons v. Tucher aus Nürnberg Spuren einer früheren Impfung festgestellt hat.
1835 März 8: Konsens der Brauteltern, Wien, Friedrich Ludwig Camill und Caroline Wilhelmine Friederike von Montperny, zur Heirat ihrer Tochter Friederike Karoline Wilhelmine Camilla mit Karl Friedrich Wilhelm von Tucher.
1835 März 21: Auszug aus dem Geburts- und Taufregister der Pfarrei Fünfstetten: Geburt und Taufe der Braut 1818 April 16 in Fünfstetten.
1835 April 21: Bestätigung des Dr. Metallin, Wien, Hausarztes S. Kgl. Hoheit des Prinzen Wasa, dass die Braut 1819 gegen die Blattern geimpft worden ist, wie die sichtbaren Narben an den Oberarmen zeigen. - Bestätigung der Echtheit dieses Dokuments durch die kgl. Bayerische Gesandtschaft am K. u. K. Österreichischen Hof.
1835 Mai 8: Genehmigung des Antrags durch den Magistrat. Tucher muss sich allerdings als Landwehrmann uniformieren und bewaffnen, da ein Befreiungsgrund nicht ersichtlich ist.
1835 Mai 8: Beschluss des Magistrats: Das Verlöbnis darf verkündet werden.
1835 Mai 24: Bestätigung der Bekanntmachung des Verlöbnisses in St. Egidien.
Briefwechsel Sigmunds mit dem Pfarrer Franz Joseph Benz in Altisheim wegen des Ledigungsscheins, der an Pfarrer (Joseph) Strasser in Gebrontshausen zu senden wäre. Eventuelle Schreiben an den Bruder in Wien sind in das Prinz Wasa Gebäude zu senden. Laut Pfarrer Benz sollte der Pfarrer in Nürnberg tätig werden, wo Tucher nun gemeldet ist.
1835 Mai 30: Bestätigung des Regimentskommandos der Kgl. Landwehr, dass sich Tucher gemeldet hat.
Umfang/Beschreibung: 1 gebundener Akt
Archivale
Bemerkungen: Die Produkte dieses Faszikels wurden auf die Nummern 136 bis 140 verteilt
Bemerkungen: Dabei die alte Tektur
Indexbegriff Person: Benz, Franz Joseph (Pfarrer Altisheim)
Indexbegriff Person: Metallin, N Dr (Hausarzt d Prinzen Wasa in Wien)
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Montperny, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Ludwig Camille von
Indexbegriff Person: Rüttel, N Dr (Landgerichtsarzt Manching)
Indexbegriff Person: Strasser, Joseph (Pfarrer Gebrontshausen)
Indexbegriff Person: Tucher, Johann Sigmund Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Wasa, N Prinz von
Bemerkungen: Dabei die alte Tektur
Indexbegriff Person: Benz, Franz Joseph (Pfarrer Altisheim)
Indexbegriff Person: Metallin, N Dr (Hausarzt d Prinzen Wasa in Wien)
Indexbegriff Person: Montperny, Caroline Friederike Wilhelmine von - geb Otting u Fünfstetten bzw Schönfeld
Indexbegriff Person: Montperny, Friederike Karoline Wilhelmine Camilla
Indexbegriff Person: Montperny, Friedrich Ludwig Camille von
Indexbegriff Person: Rüttel, N Dr (Landgerichtsarzt Manching)
Indexbegriff Person: Strasser, Joseph (Pfarrer Gebrontshausen)
Indexbegriff Person: Tucher, Johann Sigmund Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Wasa, N Prinz von
Altisheim
Chevauxlegers Kaserne
Fünfstetten
Gebrontshausen
Leitheim
Manching
München
S 757 - Egidienplatz 7
St. Egidien
St. Sebald
Wien
Wien, Prinz Wasa Gebäude
Akt
Verlobung
Bürgerrecht Antrag
Ansässigmachung
Magistrat
Militärdienst entlassen
Landwehrdienst
Kadettenkorps
Taufschein
Impfschein
Konsens
Verfügungsberechtigter
Pfarramt St. Sebald
Landgerichtsarzt
Impfnarben
Geburtsregister
Taufregister
Pfarrei Fünfstetten
Hausarzt
Prinz
Blatternimpfung
Gesandtschaft bayerische in Wien
K.u.K. Hof
Genehmigung
Bürgerrecht, Erteilung
Proklamation Verlöbnis
Pfarrer, Altisheim
Pfarrer, Gebrontshausen
Regimentskommando Landwehr
Landwehr-Regiments-Kommando
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:01 PM CEST
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