Vor dem weltl. Richter Jakob übergibt Gerhart "Borghart" Herrn Dilmann als dem Vikar des St. Nikolausaltars zu St. Stephan 8 Pfd. Heller Grundzins, fällig je zur Hälfte an den beiden Johannistagen aus dem Erbe zum Lipper ("Lypper"), an der Ecke "under den Henfern", gegenüber dem Spital zum hl. Geist (Vorbesitzer der + Meister Craft Steinmetz). Bei Zinsversäumnis darf der Vikar das Erbe aufholen und den Zins fortan den armen Siechen im Heiliggeistspital in Hand und Mund reichen, zum Trost der Seele seines + Stiftsdekans Jakob "Huser"; auch die Besserung des genannten Erbes soll den armen Siechen des Spitals zugewandt werden. - Festgesetzte Pön bei Nichteinhaltung dieses Verkaufs durch ihn oder seine Hausfrau: 100 fl. Zeugen: "Henkin Linke", Jekel Windeck und Jekel Karst. Mit Eid besagt vor Rorich von Sterrenberg, Kämmerer, Schultheiß Peter, und den Richtern Wilkin, Heinrich und Gottfried. "Actum et publicatum 1370, feria quarta post Inventionem sancte Crucis".