Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters, Kanzlers und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Graf Otto und dessen Bruder Johann, Kaspar v. Schorlemer (auch Schorneberg genannt), Amtmann zu Rietberg, und den anderen Befehlshabern zu Rietberg; der Gräfin-Witwe in Rietberg; Bürgermeister, Rat, Gemeinde und Untersassen von Stadt und Herrschaft Rietberg; Christoph v. Lützelwig, Amtmann zu Rietberg, und Heinrich Lomerten, Rentschreiber zu Rietberg. - Dabei: Schreiben des Heinrich Lomerten an Werner v. Waldenstein und Johann Kreuter sowie des Simon Bing an den Gerichtssekretarius Endres Becker zu Kassel
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Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters, Kanzlers und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Graf Otto und dessen Bruder Johann, Kaspar v. Schorlemer (auch Schorneberg genannt), Amtmann zu Rietberg, und den anderen Befehlshabern zu Rietberg; der Gräfin-Witwe in Rietberg; Bürgermeister, Rat, Gemeinde und Untersassen von Stadt und Herrschaft Rietberg; Christoph v. Lützelwig, Amtmann zu Rietberg, und Heinrich Lomerten, Rentschreiber zu Rietberg. - Dabei: Schreiben des Heinrich Lomerten an Werner v. Waldenstein und Johann Kreuter sowie des Simon Bing an den Gerichtssekretarius Endres Becker zu Kassel
3, 2492
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.104 Rietberg
1537-1544
Enthält: 1537 April. Verlegung des zum Lehenempfang für die Grafen Otto und Johann angesetzten Tages Nr. 2491. Der Landgraf rät, den von Köln angesetzten Tag in Paderborn nicht zu besuchen, dagegen in Kassel durch Hessen vermitteln zu lassen
Enthält: September. Graf Otto bittet, den von Köln nach Paderborn angesetzten Tag durch hessische Räte zu beschicken. Vermittlung Kölns. Verwaltung Rietbergs durch einen hessischen Adligen während der Abwesenheit der Gräfin Anna und ihres Sohnes Otto; siehe Nr. 2491
Enthält: Dezember. Annahme des Kasseler Abschiedes durch Graf Otto vorbehaltlich seines Rechtes der Primogenitur. Bitte um Ernennung von Kommissaren zu weiteren Untersuchungen
Enthält: 1538 April, Mai. Der Landgraf lehnt die nochmalige Bitte des Grafen Otto um Ernennung von Kommissaren ab, da erst mit Zustimmung der Gegenpartei erneut über den Kasseler Rezeß verhandelt werden könne. Otto bittet, eine Vormundschaft für seinen Stiefbruder Johann einzusetzen. Königliches Mandat wegen der Türkenhilfe. Bestellung eines Amtmannes auf dem Rietberg bis zum völligen Ausgleich
Enthält: Juni. Aufforderung zur Ausführung des Kasseler Rezesses. Nr. 2491
Enthält: 1540 April - August. Die hessischen Räte sind verhindert, in Rietberg zu verhandeln, daher Tagsetzung in Marburg
Enthält: Oktober. Sendung Werners v. Waldenstein nach Rietberg wegen der Heirat des Grafen Otto; Nr. 2491
Enthält: November. Anleihegesuch Ottos für seinen Bruder Johann. Sendung Georgs v. Hörde wegen der Irrungen mit Bremen
Enthält: 1541 Februar. Vertretung der Gräfin-Witwe Anna und des Grafen Johann in ihrer Abwesenheit durch Hermann v. Harstall. Graf Otto bittet um Rat, ob er weiter für seinen Bruder Darlehen aufnehmen solle
Enthält: 1542 Januar, Februar. Graf Otto lehnt den von Statthalter und Räten verhandelten Vertrag ab, der Landgraf mißbilligt dieses; Schreiben der Stadt Rietberg und hessische Antwort. Nr. 2491, 2495
Enthält: März. Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes, Rechnungsablage durch den von Hessen eingesetzten Amtmann
Enthält: 1543 Juli. Verwundung Graf Ottos im Geldrischen Krieg. Verwaltung Rietbergs durch Graf Johann. Hof Horst, die Morgengabe der Gräfin Anna
Enthält: 1544 Juni. Nr. 707, 717
Enthält: September - November. Einsetzung des Christoph v. Lützelwig als Amtmann zu Rietberg und Bestallung des Rentschreibers Lomerten durch die hessischen Räte Werner v. Waldenstein und Johann Kreuter. Weigerung des Rentschreibers, dem neuen Amtmann zu gehorchen. Tod der Gemahlin des Statthalters Rudolf Schenck. Rückkehr des Grafen Otto. Seine Weigerung, Amtmann und Rentschreiber anzuerkennen und zu besolden
Enthält: September. Graf Otto bittet, den von Köln nach Paderborn angesetzten Tag durch hessische Räte zu beschicken. Vermittlung Kölns. Verwaltung Rietbergs durch einen hessischen Adligen während der Abwesenheit der Gräfin Anna und ihres Sohnes Otto; siehe Nr. 2491
Enthält: Dezember. Annahme des Kasseler Abschiedes durch Graf Otto vorbehaltlich seines Rechtes der Primogenitur. Bitte um Ernennung von Kommissaren zu weiteren Untersuchungen
Enthält: 1538 April, Mai. Der Landgraf lehnt die nochmalige Bitte des Grafen Otto um Ernennung von Kommissaren ab, da erst mit Zustimmung der Gegenpartei erneut über den Kasseler Rezeß verhandelt werden könne. Otto bittet, eine Vormundschaft für seinen Stiefbruder Johann einzusetzen. Königliches Mandat wegen der Türkenhilfe. Bestellung eines Amtmannes auf dem Rietberg bis zum völligen Ausgleich
Enthält: Juni. Aufforderung zur Ausführung des Kasseler Rezesses. Nr. 2491
Enthält: 1540 April - August. Die hessischen Räte sind verhindert, in Rietberg zu verhandeln, daher Tagsetzung in Marburg
Enthält: Oktober. Sendung Werners v. Waldenstein nach Rietberg wegen der Heirat des Grafen Otto; Nr. 2491
Enthält: November. Anleihegesuch Ottos für seinen Bruder Johann. Sendung Georgs v. Hörde wegen der Irrungen mit Bremen
Enthält: 1541 Februar. Vertretung der Gräfin-Witwe Anna und des Grafen Johann in ihrer Abwesenheit durch Hermann v. Harstall. Graf Otto bittet um Rat, ob er weiter für seinen Bruder Darlehen aufnehmen solle
Enthält: 1542 Januar, Februar. Graf Otto lehnt den von Statthalter und Räten verhandelten Vertrag ab, der Landgraf mißbilligt dieses; Schreiben der Stadt Rietberg und hessische Antwort. Nr. 2491, 2495
Enthält: März. Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes, Rechnungsablage durch den von Hessen eingesetzten Amtmann
Enthält: 1543 Juli. Verwundung Graf Ottos im Geldrischen Krieg. Verwaltung Rietbergs durch Graf Johann. Hof Horst, die Morgengabe der Gräfin Anna
Enthält: 1544 Juni. Nr. 707, 717
Enthält: September - November. Einsetzung des Christoph v. Lützelwig als Amtmann zu Rietberg und Bestallung des Rentschreibers Lomerten durch die hessischen Räte Werner v. Waldenstein und Johann Kreuter. Weigerung des Rentschreibers, dem neuen Amtmann zu gehorchen. Tod der Gemahlin des Statthalters Rudolf Schenck. Rückkehr des Grafen Otto. Seine Weigerung, Amtmann und Rentschreiber anzuerkennen und zu besolden
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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