Kläger: Christian Heinrich Ritter von Peehle, holsteinischer Konferenzrat, Oberforstmeister und Amtmann zu Tremsbüttel, Gutsbesitzer auf Schulenburg bei Oldesloe (Kläger).- Beklagter: Joachim Schnackenburg in Hamburg als Kurator der Catharina Elisabeth Lemke, geb. Schmalen, in Hamburg, dann in Dömnitz, als Erbin und Witwe des Jacob Christoph Lemke, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis una cum restitutione in integrum ... adersus coarctationem fatalium; Impugnation der Erbschaft des Jacob Christoph Lemke in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um die Bezahlung von Abgaben für eine Kupfermühle auf dem Gut Rohlfshagen, das der Kläger an die Beklagten zediert hatte; Hinweis der Beklagten auf die vom Kläger versprochene Eviktionsleistung und auf ihr Zurückhaltungsrecht bei der Zahlung der Restsumme des vereinbarten Kaufpreises für das Gut
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Kläger: Christian Heinrich Ritter von Peehle, holsteinischer Konferenzrat, Oberforstmeister und Amtmann zu Tremsbüttel, Gutsbesitzer auf Schulenburg bei Oldesloe (Kläger).- Beklagter: Joachim Schnackenburg in Hamburg als Kurator der Catharina Elisabeth Lemke, geb. Schmalen, in Hamburg, dann in Dömnitz, als Erbin und Witwe des Jacob Christoph Lemke, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis una cum restitutione in integrum ... adersus coarctationem fatalium; Impugnation der Erbschaft des Jacob Christoph Lemke in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Streit um die Bezahlung von Abgaben für eine Kupfermühle auf dem Gut Rohlfshagen, das der Kläger an die Beklagten zediert hatte; Hinweis der Beklagten auf die vom Kläger versprochene Eviktionsleistung und auf ihr Zurückhaltungsrecht bei der Zahlung der Restsumme des vereinbarten Kaufpreises für das Gut
211-2_P 40 Teil 2
P 1075
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> P
1738-1740,1751-1756
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Gotthard Johann Hert. Beklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Niedergericht 1748-1749. 2. Obergericht 1749-1751. 3. Reichskammergericht 1751-1756 (1751-1758).- Darin: Vertrag von 1738 zwischen dem Kläger und dem Hamburger Kaufmann Albert Jacob Petersen über die Anlegung einer Kupfermühle auf dem Gut Rohlfshagen sowie eine landesherrliche Bestätigung dieses Vertrages und ein Erlass über die Befreiung des Klägers von Abgaben an die Rentkammer 1739; Zession von 1739 des Gutes Rohlshagen durch den Kläger mit einem Revers des Klägers und eine Erklärung über dem Kläger 1740 zugesicherte Vorrechte; Bestätigung der Zession 1755 durch die vom Landesherrn eingesetzte Privilegien-Kommission.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11293 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ