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Memoriale und Verordnungen zu Angelegenheiten der
Donatare (Neubelehnten)
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 1 Neubelehnte/Donatare
1661-1675
Enthält: u.a.: - Aktenstücke zur Abtragung der Quartgelder von den donierten Gütern und Ämtern, u.a. aus den Ämtern Verden, Ottersberg, Altkloster, Osterholz, Lilienthal, Bremervörde, Himmelpforten, Zeven und dem Mühlenamt Buxtehude sowie von den an die Stadt Stade donierten Klostergütern, auch zu deren Verwendung für die Besoldung der Zivilbedienten, zu Exekutionen und Befreiungen (1661-1675, mit Verzeichnissen) - Kommissionserteilung der Regierung an den Major Wilhelm Heinrich Scheer in Bremen vom Mai 1662 zur Untersuchung und Beschreibung der säkularisierten Lehngüter, mit Antwortschreiben Scheers vom Juni 1662, auch dessen Schreiben an den Lehnsekretär Nicolaus Casseburg vom März 1662 wegen der Konfusion bei den Gütern (auch zum Weser-Lachs); Kommissionserteilung der Regierung an den Regierungsrat Sven Straussberg, den Justizrat Valentin Löwenfels, den Landrichter Eberhard Grave (Graffe), den Kirchenrat Franciscus Petraeus und den Landrentmeister Martin Hempel vom April 1665 zur Beleuchtung und Zusammenstellung der von Scheer zusammengetragenden Nachrichten - Aktenstücke zu den seit 1654 abgegangenen bzw. verstorbenen Konventualinnen und Professen in den donierten Klöstern (1662, mit Anlagen: Verzeichnisse der verstorbenen Konventualinnen im Kloster Neuenwalde (auch über deren Einkünfte), Kloster Osterholz, in Altkloster, im Kloster Lilienthal (auch Verzeichnis über deren Einkünfte und über die 1650 in Lilienthal wohnenden Jungfrauen); Regierungsmandat vom Februar 1663 zur Zahlung der Quartgelder von den den Klöstern durch den Abgang zugefallenen Einkünften, auch Mandate an den Landfiskal vom Februar 1663 und Februar 1666 zur Überprüfung der aus den Klöstern eingekommenen Nachrichten und Berichterstattung; Gesuche des Verwalters zu Altkloster, Heinrich Knust, vom März und August 1663 um Verwendung der Quartgelder für den evangelischen Pastor zu Altkloster, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen; Bericht des Amtmanns zu Zeven vom Februar 1672 über die Konventualinnen ebenda, auch Verzeichnisse der Kammer über Abrechnungen mit dem Kloster Zeven wegen der ausgekauften und verstorbenen Konventualinnen und deswegen der Kammer zustehender Quartgelder vom August 1672 und Juli 1674 - Mandat der Regierung an die Donatare der geistlichen Güter in Bremen und Verden vom Januar 1665 um Einlieferung von Verzeichnissen ihrer donierten Güter - Ausschreiben der Regierung an die Neubelehnten vom Januar 1665 zu Verhandlungen in Stade, u.a. wegen Holzlieferungen zum Festungsbau (Entwurf und Druck), mit Antwortschreiben; Vorladung vom Januar 1669 zur Konferenz in Stade, mit Protokoll und Erklärungen der Neubelehnten vom Februar 1669 - Regierungsverfügung an den Archivar, den Baumeister Johann von Hassel in Bremen und den Bauschreiber Johann Dietrich Grünhagen in Verden vom März 1665 wegen Zusammentragung und Verzeichnung aller zu den donierten geistlichen Kapitalgeldern gehöriger Obligationen und Dokumente, mit nachfolgendem Bericht Grünhagens und beigefügten Verzeichnissen zu Domkapitel und Domkirche in Verden - Ladung der Regierung an die Donatare der Unterstiftischen Güter in Bremen vom April 1667 wegen Einlieferung von Rechnungen und dazugehörigen Dokumenten und Berichterstattung - Aktenstücke zur Herausgabe des Vergleichs zwischen den Donataren über die Teilung der Dompropsteigüter (1667)
Enthält: - Aktenstücke zur Klagesache des Heinrich Goldschläger gegen die Donatare der bremischen Kapitelsgüter sowie die Landstände wegen Schuldforderung (1667), u.a. Urteil des Justizkollegiums vom 17. April 1667 (siehe auch Rep. 28 Nr. 467 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195151), Nr. 468 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195175), Nr. 469 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195169) und Nr. 470 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1195168)) - Beschwerdeschrift des Kapitänleutnants Rütger Pelt wegen Beeinträchtigung einzelner Donatare in Bremen durch die alten Besitzer (1668) - Aktenstücke wegen des rückständigen Anteils der Neubelehnten an den Lasten der Stände und den Ausgaben der gesamten Ritterschaft gemäß Unionsrezess (1668/69), mit beigefügtem Auszug aus dem Rezess vom März 1664, auch: Kommissionsbericht vom September 1669, Gravamina der Neubelehnten der bremischen Domkapitelsgüter, Verzeichnisse der Rückstände und der Rossdienstrollen, Schriftsätze wegen Rechnungslegung des Sekretärs Nicolaus Blume - Königliches Schreiben an die Regierung für die Verdener Stände vom Oktober 1668 wegen Deichreparatur im Herzogtum Verden und Festungsbau in Langwedel, mit beigefügten Gesuchen des Bevollmächtigten der Verdener Stände, Andreas Ernst Oldekopf, vom Juli und September 1668 - Aktenstücke zur Umsetzung einer königlichen Resolution für die Neubelehnten, u.a. wegen der Rückstände und Landschulden, mit Originalgesuch der Neubelehnten an die Regierung vom Dezember 1670, Protokoll vom März 1671 über Verhandlungen der Regierung mit den Neubelehnten und Stände-Deputierten, weiteren Regierungsprotokollen vom Februar 1672 sowie Schreiben der Regierung an die schwedische Krone vom März 1672, Schreiben der alten bremischen Ritterschaft an die Regierung vom Februar 1672, speziell gegen den Bevollmächtigten der Neubelehnten, Drost Thomas von Gerstenberg, mit beigefügtem Schreiben an die schwedische Krone (mit Anlagen: königliche Resolutionen von 1652 und 1663 wegen der Stipendien für die alte Ritterschaft); Auszug aus der königlichen Resolution vom 2. August 1670 - Gesuch des Landrats der Neubelehnten, Hartwig Christoph von Bülow, vom März 1672 um Bewilligung eines Konvents wegen der bevorstehenden Präsidentenwahl, mit Protokoll und Antwort der Regierung vom April 1672 - Streitsache der Neubelehnten der Domkapitelsgüter in Verden gegen die Töchter des verstorbenen Generaladjutanten Joachim Wendeler wegen eigenmächtiger Verpachtung der Kuhweide (1672, mit Anlage: königliche Konfirmation eines Vergleichs vom März 1670 zwischen den Donataren wegen der gemeinsamen Kuhweide vom Juni 1672); Gegenbericht des Anwalts der Töchter vom Mai 1673 - Aktenstücke zur Eintreibung der Rückstände von den Neubelehnten der bremischen Domkapitelsgüter durch den Landrat Hartwig Christoph von Bülow (1674/75), auch Protestschreiben des Verdener Landrats Gustav von Kleberfeld gegen die angeordnete Exekution sowie Beschwerden der Beamten zu Osterholz, Wildeshausen, Harsefeld und der Obedienz Bramstedt (mit Anlagen)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1652
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1652
Index-Gruppe: frei: GND:10307662X:Löwenfels, Valentin Musculus von
Scheer, Wilhelm Heinrich, Major, Bremen Casseburg, Nicolaus, Lehnsekretär Straussberg, Sven, Regierungsrat Löwenfels, Valentin, Justizrat Grave (Graffe), Eberhard, Landrichter Petraeus, Franciscus, Kirchenrat Hempel, Martin, Landrentmeister Knust, Heinrich, Verwalter, Altkloster Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen Grünhagen, Johann Dietrich, Bauschreiber, Verden Goldschläger, Heinrich, Gläubiger, Minden Pelt, Rütger, Kapitänleutnant, Bremen Blume, Nicolaus, Sekretär, Neubelehnte Oldekopf, Andreas Ernst, Bevollmächtigter, Stände, Verden Gerstenberg, Thomas von, Drost, Bevollmächtigter, Neubelehnter Bülow, Hartwig Christoph von, Landrat Wendeler, Joachim, Generaladjutant, Töchter, Verden Kleberfeld, Gustav von, Landrat, Verden
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.