Schließung der Geschäftsstelle und Beschlagnahmung des Eigentums des Volksvereins
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Polizeireg, 134a
Polizeiregistratur
Polizeiregistratur >> 5. Politische Polizei >> 5.6 Drittes Reich
1933 - 1934
Enthält: enthält u.a.: Bl. 1 - 31. Aktenvermerk zu Ferngespräch mit der Politischen Polizei Düsseldorf: vom Staatspolizeiamt Berlin angeordnete Aktionen gegen den Volksvereinsverlag samt Tochtergesellschaften in Münster (1.7.33). - Protokoll einer Durchsuchung seitens Krim.-Assistent und SA-Mann B. bei Kaufmann M. (1.7.33); sowie desgl. zu anderen Durchsuchungen. - Übersicht über Firmen und Personen, die als Adressaten des sicherzustellenden Schriftwechsels in Betracht kommen, darunter Namen in Münster. - Funkspruch Nachrichtenstelle Münster an Staatspolizeistelle Düsseldorf: Vollzugsmeldung (1.7.33). - Schriftstücke ferner von und an: Regierungspräsident Münster; Polizeipräsident Gladbach-Reydt (Bitte um Überlassung der Akten des Landessekretariats Volksverein in Münster, 22.8.33) samt der Akten zu den Durchsuchungen dort (August/September 1933). Frachtbrief K.K.II Politische Abt. Münster für eine Kiste "alte Bücher u. Schriften" an den Sonderbeauftragten des Volksvereins beim Polizeipräsidenten Gladbach-Reydt (29.8.33). - Zu Rechtsgrundlagen Abschriften von Funksprüchen an Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Münster in Recklinghausen bzw. an Oberbürgermeister Münster von: Gestapa Berlin; Untersuchungskommissar des Preußischen Innenministeriums Geschäftsstelle Polizei-Präsidium M.-Gladbach-Reydt (September 1933 bis Dezember 1934).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ
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