Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil, beurkundet in den Streit zwischen Schenk Jörg zu Limpurg vertreten durch Hans vom Holtz, und seinem Schwiegereltern, Graf Sigmund von Hohenberg und Ursula, geb. von Räzüns, und Jos Niklaus von Zollern auf die Protestation des ersteren hier unter Einrückung des Heiratsbriefs vom 8. Januar 1466 und eines kaiserlichen Gebotsbriefs, gegeben zu Graz am 16. August (am Pfintztag nach assumptionis Marie) 1470, - worin der Kaiser den Hofgericht gebietet, keine Übergabe von Gütern durch Beklagten vor diesem Gericht vornehmen zu lassen, ohne dass dem Schenken und seiner Hausfrau Margareta dazu rechtlich verkündet werde und verfügt, dass das bisher Geschehene kraftlos sei - dass das Hofgericht diesen Gebotbrief den Beklagten zu verkünden beschlossen habe und derselbe dem Grafen Sigmund von Hohenberg und seiner Frau zu Ebingen und dem Grafen zu Zollern auf dem Schloss Zollern übergeben worden sei.
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Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil, beurkundet in den Streit zwischen Schenk Jörg zu Limpurg vertreten durch Hans vom Holtz, und seinem Schwiegereltern, Graf Sigmund von Hohenberg und Ursula, geb. von Räzüns, und Jos Niklaus von Zollern auf die Protestation des ersteren hier unter Einrückung des Heiratsbriefs vom 8. Januar 1466 und eines kaiserlichen Gebotsbriefs, gegeben zu Graz am 16. August (am Pfintztag nach assumptionis Marie) 1470, - worin der Kaiser den Hofgericht gebietet, keine Übergabe von Gütern durch Beklagten vor diesem Gericht vornehmen zu lassen, ohne dass dem Schenken und seiner Hausfrau Margareta dazu rechtlich verkündet werde und verfügt, dass das bisher Geschehene kraftlos sei - dass das Hofgericht diesen Gebotbrief den Beklagten zu verkünden beschlossen habe und derselbe dem Grafen Sigmund von Hohenberg und seiner Frau zu Ebingen und dem Grafen zu Zollern auf dem Schloss Zollern übergeben worden sei.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I U 979
B 113 I Bü 2486
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses >> 19.3 Heiratssachen der Limpurger Erbschenken nebst Unterhalts-, Wittums- und Verzichtssachen ihrer Frauen >> 19.3.1 Gesamthaus bis 1482
1470 Oktober 11 (Donnerstag vor St. Gallentag)
Urkunden
Ausstellungsort: Rottweil
Aussteller: Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil
Siegler: Hofgericht zu Rottweil
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Aussteller: Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil
Siegler: Hofgericht zu Rottweil
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Archival tectonics)
- Weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Archival holding)
- 19. Innere Angelegenheiten des limpurgischen Hauses (Classification)
- 19.3 Heiratssachen der Limpurger Erbschenken nebst Unterhalts-, Wittums- und Verzichtssachen ihrer Frauen (Classification)
- 19.3.1 Gesamthaus bis 1482 (Classification)
- Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil, beurkundet in den Streit zwischen Schenk Jörg zu Limpurg vertreten durch Hans vom Holtz, und seinem Schwiegereltern, Graf Sigmund von Hohenberg und Ursula, geb. von Räzüns, und Jos Niklaus von Zollern auf die Protestation des ersteren hier unter Einrückung des Heiratsbriefs vom 8. Januar 1466 und eines kaiserlichen Gebotsbriefs, gegeben zu Graz am 16. August (am Pfintztag nach assumptionis Marie) 1470, - worin der Kaiser den Hofgericht gebietet, keine Übergabe von Gütern durch Beklagten vor diesem Gericht vornehmen zu lassen, ohne dass dem Schenken und seiner Hausfrau Margareta dazu rechtlich verkündet werde und verfügt, dass das bisher Geschehene kraftlos sei - dass das Hofgericht diesen Gebotbrief den Beklagten zu verkünden beschlossen habe und derselbe dem Grafen Sigmund von Hohenberg und seiner Frau zu Ebingen und dem Grafen zu Zollern auf dem Schloss Zollern übergeben worden sei. (Record)
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