Hans Baiz zu Egelfingen, Heiligenpfleger der St. Ursulakapelle daselbst, in der Obrigkeit des wohledlen, gestrengen Hans Christoph Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen, Rißtissen und Altheim, der röm. ksl. Majestät, auch der hochfstl. Durchlaucht Leopold und mitinteressierter Ehz. zu Österreich etc. Rat und Pfleger der Herrschaften Ehingen, Schelklingen und Berg etc., stellt im Beisein der ehrenfesten, vorsichtigen, ehrsamen und weisen Schultheiß, Bm. und Rat der Stadt Veringen[stadt] im Namen der Altäre der hll. St. Katharina und St. Ursula zu Veringen[stadt] und des erw. Schenken Hans Christoph als Oberpfleger der St. Katharinenkapelle zu Egelfingen seinem Mitpfleger an dieser Kapelle, Georg Derer, und seinen Erben einen Schuldschein über 492 fl in Münz Lw. (15 Batzen oder 60 kr. je fl), die der A. empfangen hat, aus. Der Zins in Höhe von 24 fl 36 kr ist jährlich dem Gläubiger und seinen Nachkommen am Martinstag [11. Nov.] zu entrichten. Als Pfand für die Schuldverschreibung stellt der A. seinen Erblehenhof zu Egelfingen. Die Ablösung der Schuld ist in Raten in Höhe von 50 bis 100 fl möglich.
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Hans Baiz zu Egelfingen, Heiligenpfleger der St. Ursulakapelle daselbst, in der Obrigkeit des wohledlen, gestrengen Hans Christoph Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen, Rißtissen und Altheim, der röm. ksl. Majestät, auch der hochfstl. Durchlaucht Leopold und mitinteressierter Ehz. zu Österreich etc. Rat und Pfleger der Herrschaften Ehingen, Schelklingen und Berg etc., stellt im Beisein der ehrenfesten, vorsichtigen, ehrsamen und weisen Schultheiß, Bm. und Rat der Stadt Veringen[stadt] im Namen der Altäre der hll. St. Katharina und St. Ursula zu Veringen[stadt] und des erw. Schenken Hans Christoph als Oberpfleger der St. Katharinenkapelle zu Egelfingen seinem Mitpfleger an dieser Kapelle, Georg Derer, und seinen Erben einen Schuldschein über 492 fl in Münz Lw. (15 Batzen oder 60 kr. je fl), die der A. empfangen hat, aus. Der Zins in Höhe von 24 fl 36 kr ist jährlich dem Gläubiger und seinen Nachkommen am Martinstag [11. Nov.] zu entrichten. Als Pfand für die Schuldverschreibung stellt der A. seinen Erblehenhof zu Egelfingen. Die Ablösung der Schuld ist in Raten in Höhe von 50 bis 100 fl möglich.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 196
II Wilflingen h 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Wilflingen
1620 November 11 (St. Martinstag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Siegler: Stadt Veringen[stadt] (Stadts.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. in Holzkapsel, Deckel f.
Vermerke: D.: Zünßverschreibung..., aniezo Johannes Bögle; 1620; Nro 10
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. in Holzkapsel, Deckel f.
Vermerke: D.: Zünßverschreibung..., aniezo Johannes Bögle; 1620; Nro 10
Baiz, Hans, Heiligenpfleger, Egelfingen
Bögle, Johannes
Derer, Jerg (Georg), Heiligenpfleger, Egelfingen
Schenk von Stauffenberg, Hans Christoph; (Wilflinger Linie), 1559-1638
Altheim, Schemmerhofen BC
Berg, Ehingen (Donau) UL
Egelfingen, Langenenslingen BC
Ehingen (Donau) UL
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL
Schelklingen UL
Veringenstadt SIG
Wilflingen, Langenenslingen BC
Reallasten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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