Lienhart Schniderer von "Eich" [Aich, Kr. Nürtingen], Bürger zu Calw, dort im Gefängnis des Herzogs Ulrich zu Württemberg wegen Diebstahls (er hatte die Stadt am Weggeld geschädigt) gefangen gehalten (nachdem er zuerst zum Tode verurteilt gewesen war), verpflichtet sich, die 3 Pfund Heller Weggeld und die angewachsenen Kosten zu bezahlen und sein Leben lang geächtet in Calw zu bleiben, überträgt seinem Herrn (nach seinem und seiner Frau Tode) sein Häuslein, gelegen in der äußeren Vorstadt, und schwört Urfehde; RV: "Urphe Linhart Schniders zu Eich, Bürgers zu Calw, und zu den Penfal [Strafe] lut der Verschreibung hatt Margreth, sin Hussfrau, verwilligt, nach usswysung der Burger Buoch anno 1508, Hilarius". -