Jakob Ehinger, Bürger zu Ulm, beurkundet, dass ihm Hermann Konrad (Hörmann Cunrat), Richter zu Ulm, sowie die Brüder Leo und Laux Roth, Jos Schad, Wolf Roth, Sohn des verstorbenen Bartholomäus Roth, und die Brüder Hans und Wilhelm Krafft, alles Freunde des ausgestorbenen Geschlechts der Karg, ein Haus zu Ulm, gelegen zwischen Narzissus Lieber und der St. Nikolaus-Kapelle, verliehen haben, aus dem ein jährlicher Zins von 4 Schilling Heller an das Ulmer Predigerkloster zu entrichten ist, die er bezahlt, solange er das Haus innehat. Zum Haus gehört auch eine Reihe von aufgezählten Einkünften aus Ulm, die allesamt zur Karg'schen Stiftung (Pfründe) zählen. Ehinger gelobt, weder Haus noch Zinseinkünfte zu verkaufen, verändern oder versetzen, beides kann ihm oder seinen Erben von den oben genannten Personen oder deren Erben aufgekündigt werden.