Einschätzungskupons / Urflurbücher (Bestand)
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NLA AU, Rep. 233
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.2 Finanzen / Kataster
1874-1874
Bestandsgeschichte: I. Der Bestand
Nach der Übernahme des Königreichs Hannover durch Preußen und der Bildung der Provinz Hannover im Jahre 1866 wurde in den Jahren 1870-1874 nach preußischem Vorbild und noch vor Einrichtung der entsprechenden Fachverwaltung (Katasterämter) eine Katasteraufnahme durchgeführt.
Da die früheren Landesherrn auf eine solche verzichtet hatten, handelt sich damit bei den Einschätzungskupons (Karten) und den dazugehörigen Urflurbüchern (Namen und Grundstücke) um die erste exakte Fluraufnahme für den ganzen Regierungsbezirk Aurich überhaupt.
Der Bestand Rep. 233 steht in engem Zusammenhang mit den Beständen Rep. 85-89 (Katasterämter) und eignet sich vor allem für die Erforschung der Siedlungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Familiengeschichte.
II. Die Verzeichnung
Die zum Zwecke der Steuerveranlagung erstellten E-Kupons und Urflurbücher gelangten über die Regierung Aurich / Steuerverwaltung (E-Kupons; Abgabe vor 1955) und die Katasterämter (Urflurbücher, Abgabe 1973) ins Staatsarchiv.
Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestandes Regierung Aurich wurden die E-Kupons und Urflurbücher Ende 1998 diesem Bestand entommen und in den neuen Bestand Rep. 233 überführt, der gleichzeitig die bisherigen Amtsbuchbestände ergänzt.
Gleichzeitig wurden die E-Kupons, die bislang nur als Gruppe mit folgenden Signaturen grob erschlossen waren:
Rep. 21 a, Nr. 9707 = Kreis Aurich
Rep. 21 a, Nr. 9708 = Kreis Emden
Rep. 21 a, Nr. 9709 = Kreis Leer
Rep. 21 a, Nr. 9710 = Kreis Norden
Rep. 21 a, Nr. 9711 = Kreis Weener
Rep. 21 a, Nr. 9712 = Kreis Wittmund,
erstmals durchgehend signiert. Gleiches erfolgte mit den Urflurbüchern, die bislang nur durch eine Abgabeliste erschlossen waren.
Beim Signieren und Einkartonieren sowie bei der Erstellung des vorliegenden Findbuchs standen mir Frau Römer, Herr Ludwig Buhr und Frau Janssen zur Seite.
März 1999
Bestandsgeschichte: Dr. Wolfgang Henninger
Ergänzung:
Um die Benutzbarkeit des Findbuchs am Bildschirm zu erhöhen und , wurde die Titelaufnahmen des bisherigen Findbuchs mit Sammeländerungen in izn-AIDA 2.0 überarbeitet.
Bei den "Urflurbüchern" handelt es sich offenbar nur zu einem kleinen Teil um "Originalflurbücher" der (späteren) Katasterverwaltung, zu einem größeren Teil aber noch um "Summarische Übersichten der Mutterrollenartikel" der Grundsteuerveranlagung, für die im Haus traditionsgemäß ebenfalls der Begriff "Urflurbuch" benutzt wird.
8. März 2005, Dr. Wolfgang Henninger
Zur besseren Handhabe wurde die bisherige Trennung von Einschätzungskupons und Urflurbüchern aufgehoben, so dass sie nun je Ort zusammen aufgeführt sind.
Juni 2009,
Bestandsgeschichte: Hennings
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Nach der Übernahme des Königreichs Hannover durch Preußen und der Bildung der Provinz Hannover im Jahre 1866 wurde in den Jahren 1870-1874 nach preußischem Vorbild und noch vor Einrichtung der entsprechenden Fachverwaltung (Katasterämter) eine Katasteraufnahme durchgeführt.
Da die früheren Landesherrn auf eine solche verzichtet hatten, handelt sich damit bei den Einschätzungskupons (Karten) und den dazugehörigen Urflurbüchern (Namen und Grundstücke) um die erste exakte Fluraufnahme für den ganzen Regierungsbezirk Aurich überhaupt.
Der Bestand Rep. 233 steht in engem Zusammenhang mit den Beständen Rep. 85-89 (Katasterämter) und eignet sich vor allem für die Erforschung der Siedlungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Familiengeschichte.
II. Die Verzeichnung
Die zum Zwecke der Steuerveranlagung erstellten E-Kupons und Urflurbücher gelangten über die Regierung Aurich / Steuerverwaltung (E-Kupons; Abgabe vor 1955) und die Katasterämter (Urflurbücher, Abgabe 1973) ins Staatsarchiv.
Im Zuge der Neuverzeichnung des Bestandes Regierung Aurich wurden die E-Kupons und Urflurbücher Ende 1998 diesem Bestand entommen und in den neuen Bestand Rep. 233 überführt, der gleichzeitig die bisherigen Amtsbuchbestände ergänzt.
Gleichzeitig wurden die E-Kupons, die bislang nur als Gruppe mit folgenden Signaturen grob erschlossen waren:
Rep. 21 a, Nr. 9707 = Kreis Aurich
Rep. 21 a, Nr. 9708 = Kreis Emden
Rep. 21 a, Nr. 9709 = Kreis Leer
Rep. 21 a, Nr. 9710 = Kreis Norden
Rep. 21 a, Nr. 9711 = Kreis Weener
Rep. 21 a, Nr. 9712 = Kreis Wittmund,
erstmals durchgehend signiert. Gleiches erfolgte mit den Urflurbüchern, die bislang nur durch eine Abgabeliste erschlossen waren.
Beim Signieren und Einkartonieren sowie bei der Erstellung des vorliegenden Findbuchs standen mir Frau Römer, Herr Ludwig Buhr und Frau Janssen zur Seite.
März 1999
Bestandsgeschichte: Dr. Wolfgang Henninger
Ergänzung:
Um die Benutzbarkeit des Findbuchs am Bildschirm zu erhöhen und , wurde die Titelaufnahmen des bisherigen Findbuchs mit Sammeländerungen in izn-AIDA 2.0 überarbeitet.
Bei den "Urflurbüchern" handelt es sich offenbar nur zu einem kleinen Teil um "Originalflurbücher" der (späteren) Katasterverwaltung, zu einem größeren Teil aber noch um "Summarische Übersichten der Mutterrollenartikel" der Grundsteuerveranlagung, für die im Haus traditionsgemäß ebenfalls der Begriff "Urflurbuch" benutzt wird.
8. März 2005, Dr. Wolfgang Henninger
Zur besseren Handhabe wurde die bisherige Trennung von Einschätzungskupons und Urflurbüchern aufgehoben, so dass sie nun je Ort zusammen aufgeführt sind.
Juni 2009,
Bestandsgeschichte: Hennings
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ