Nachlässe Schweikert und Groß (Bestand)
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IGM-Archiv (Archivtektonik) >> Homöopathie-Archiv
01.01.1750-31.12.1896
Bestandsbeschreibung: Der vorliegende Bestand enthält die Nachlässe von Georg August Benjamin Schweikert und von Gustav Wilhelm Groß.
Georg August Benjamin Schweikert (geb. 25.09.1774, gest.15.12.1845) studierte zuerst zwei Semester Theologie, bevor er sich der Medizin zuwandte. 1812 und 1813 wurde er zum Direktor und Oberarzt der französischen Militärhospitäler in Wittenberg und bekleidete bis 1814 das Amt des Stadtphysikus. Nach Aufhebung der Universität Wittenberg praktizierte er in Grimma, wo er Stadtphysikus und Arzt an der dortigen Fürstenschule wurde. Hier lernte er die Schriften Samuel Hahnemanns kennen. Seit 1825 arbeitete Schweikert als Homöopath. 1834 bis 1836 ging er nach Leipzig und übernahm dort auf Wunsch Hahnemanns die Leitung der Leipziger homöopathischen Heilanstalt.
Gustav Wilhelm Groß (geb. 06.09.1794, gest. 18.09.1847) studierte in Leipzig und Halle und promovierte 1817. Er war bekannt mit Samuel Hahnemann und seit 1814 sein loyaler Schüler. Sein Eintreten für die Isopathie, einer Ableitung der Homöopathie, erregte Hahnemanns Unwillen. Eine Aussöhnung mit Hahnemann kam erst 1835 zustande. Groß praktizierte seit 1818 in Jüterbog als homöopathischer Arzt. Er gehörte zu den Gründern und Mitarbeitern des "Archivs für die Homöopathische Heilkunst", zudem war er von 1832 bis 1847 Mitherausgeber der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung.
Die Unterlagen wurden 1984 verzeichnet und 2010 in filemaker überführt.
Stuttgart, Dezember 2010
Literatur:
Anke Dörges (2007): Die Homöopathenfamilie Dr. Schweikert, Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte, Band 10
Fritz D. Schroers (2006): Lexikon deutschsprachiger Homöopathen
Datenbank auf der Website des Instituts: Personenbibliographie zum Lexikon deutschsprachiger Homöopathen
Georg August Benjamin Schweikert (geb. 25.09.1774, gest.15.12.1845) studierte zuerst zwei Semester Theologie, bevor er sich der Medizin zuwandte. 1812 und 1813 wurde er zum Direktor und Oberarzt der französischen Militärhospitäler in Wittenberg und bekleidete bis 1814 das Amt des Stadtphysikus. Nach Aufhebung der Universität Wittenberg praktizierte er in Grimma, wo er Stadtphysikus und Arzt an der dortigen Fürstenschule wurde. Hier lernte er die Schriften Samuel Hahnemanns kennen. Seit 1825 arbeitete Schweikert als Homöopath. 1834 bis 1836 ging er nach Leipzig und übernahm dort auf Wunsch Hahnemanns die Leitung der Leipziger homöopathischen Heilanstalt.
Gustav Wilhelm Groß (geb. 06.09.1794, gest. 18.09.1847) studierte in Leipzig und Halle und promovierte 1817. Er war bekannt mit Samuel Hahnemann und seit 1814 sein loyaler Schüler. Sein Eintreten für die Isopathie, einer Ableitung der Homöopathie, erregte Hahnemanns Unwillen. Eine Aussöhnung mit Hahnemann kam erst 1835 zustande. Groß praktizierte seit 1818 in Jüterbog als homöopathischer Arzt. Er gehörte zu den Gründern und Mitarbeitern des "Archivs für die Homöopathische Heilkunst", zudem war er von 1832 bis 1847 Mitherausgeber der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung.
Die Unterlagen wurden 1984 verzeichnet und 2010 in filemaker überführt.
Stuttgart, Dezember 2010
Literatur:
Anke Dörges (2007): Die Homöopathenfamilie Dr. Schweikert, Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte, Band 10
Fritz D. Schroers (2006): Lexikon deutschsprachiger Homöopathen
Datenbank auf der Website des Instituts: Personenbibliographie zum Lexikon deutschsprachiger Homöopathen
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST