Verbot und Konfiszierung der von der Firma F. A. Brockhaus in Leipzig besorgten Ausgabe der Verfassungsurkunde für Sachsen wegen unerlaubten Nachdrucks
Vollständigen Titel anzeigen
10088 Oberkonsistorium, Nr. Loc. 10745/42 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Loc. 2, No. 159
10088 Oberkonsistorium
10088 Oberkonsistorium >> 10. Büchersachen >> 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften
(1810) 1831 - 1832
Enthält u. a.: Leipziger Zeitung, Nr. 214, 7. September 1831 (Bl. 2).- Privileg für Carl Christian Meinhold und seine Söhne, Hofdrucker in Dresden, für den Druck von Verordnungen, Mandaten, Patenten und anderer amtlicher Schriftstücke, 1810 (Abschrift, Bl. 11).- Bericht von Friedrich Albert von Langenn, Regierungskommissar in Leipzig, an das Ministerium des Kultus über einen Vorschlag von Friedrich Brockhaus, die gedruckten Verfassungsurkunden an Schulen zu verteilen, 13. August 1832 (Bl. 16).
darin: : 1 Druckschrift.
darin: : 1 Druckschrift.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.06 Kultus und Unterricht (Tektonik)
- Oberkonsistorium (Bestand)
- 10. Büchersachen (Gliederung)
- 10.02. Zensur, Konfiszierte Schriften (Gliederung)