Jakob Ziegler d. Ä., Bürger zu Ulm, verkauft mit Zustimmung seiner Söhne Jakob und Konrad Ziegler sowie seines Schwiegersohns David Uhl, Seiler und Bürger zu Ulm, an Dr. Leo Krafft, Advokat der Stadt Ulm, und Hans Krafft, Altbürgermeister zu Ulm, den Verwaltern der Krafft'schen Lehenschaften und Stiftungen, für 3.290 fl. insgesamt 11 3/4 Jauchert Äcker, davon 9 3/4 vor dem Herdbrucker Tor und 2 Jauchert vor dem Frauentor. Die Äcker sind, wie von der Ulmer Kanzlei gegenüber Jos Bachmann bestätigt, Zieglers unverpfändetes Eigengut, vom dem lediglich der gewöhnliche Zehnt zu entrichten ist, ausgenommen ein Acker am Wiblinger Weg, aus dem das Pfarrkirchenbaupflegamt jährlich 6 Schilling Heller erhält.
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Jakob Ziegler d. Ä., Bürger zu Ulm, verkauft mit Zustimmung seiner Söhne Jakob und Konrad Ziegler sowie seines Schwiegersohns David Uhl, Seiler und Bürger zu Ulm, an Dr. Leo Krafft, Advokat der Stadt Ulm, und Hans Krafft, Altbürgermeister zu Ulm, den Verwaltern der Krafft'schen Lehenschaften und Stiftungen, für 3.290 fl. insgesamt 11 3/4 Jauchert Äcker, davon 9 3/4 vor dem Herdbrucker Tor und 2 Jauchert vor dem Frauentor. Die Äcker sind, wie von der Ulmer Kanzlei gegenüber Jos Bachmann bestätigt, Zieglers unverpfändetes Eigengut, vom dem lediglich der gewöhnliche Zehnt zu entrichten ist, ausgenommen ein Acker am Wiblinger Weg, aus dem das Pfarrkirchenbaupflegamt jährlich 6 Schilling Heller erhält.
E Krafft Urkunden, 253
K 685 U 283
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 2. Besitz und Einkünfte >> Hausbesitz und Einkünfte in Ulm
1622 Juli 31.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh., fehlen
Rückvermerke: "Kauffbrieve Jacoben Zieglers des elltern alhie gegen der herren Kräfft stifftung umb ailff jauchartt und drey viertel ackhers pro 3290 fl., anno 1622"; "Numero 81"; "Numero 232a"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Anmerkungen: Vgl. Beschreibungen der Güter in E Krafft Urk.Nr. 210, 211, 213, 215, 218, 220, 223, 224
Siegler: 1) Daniel Schad, alter Bürgermeister
2) Eitel Eberhard Besserer
beide geheime Räte und Richter zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Rückvermerke: "Kauffbrieve Jacoben Zieglers des elltern alhie gegen der herren Kräfft stifftung umb ailff jauchartt und drey viertel ackhers pro 3290 fl., anno 1622"; "Numero 81"; "Numero 232a"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Anmerkungen: Vgl. Beschreibungen der Güter in E Krafft Urk.Nr. 210, 211, 213, 215, 218, 220, 223, 224
Siegler: 1) Daniel Schad, alter Bürgermeister
2) Eitel Eberhard Besserer
beide geheime Räte und Richter zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International