Spitalschulmeister Markus Kober
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F 8, Nr. 2179
F 8, Nr. 202
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.6. Schulwesen >> 1.6.6. Spitalschule
o.D., 1705, 1710, 1715, 1725-1735
Enthält:
- "Erötterungs-Puncte" Kobers an den ev. Magistrat betr. Besoldung und Versorgung des Spitalschulmeisters, o.D. [1705] (1)
- Aufstellung der wöchentlichen Besoldung des Spitalschulmeisters, 1705 (2)
-Verteidigungsschrift Kobers gegen die Beschwerde der Schulmeister an der Deutschen Schule gegen das Abhalten von Privatunterricht, 1710 (3); auch 1731 (8)
- Zusammenstellung der Ratsprotokollauszüge betr. den Privatunterricht des Spitalschulmeisters 1710-1732 (14)
- Kober leistet vor dem Rat Abbitte und verspricht, sich künftig wohlzuverhalten und seinen Dienst wieder ordentlich zu versehen, 1715 (4)
- Kober bittet um die Erlaubnis, das Singen bei den Beerdigungen der Spitalinsassen und -untertanen, die Unterrichtung der Kinder der Spitaluntertanen und eine Zuwendung für die Unterrichtung armer Schüler, 1725 (5), auch 1735 (19)
- Kober beklagt sich beim Rat, dass der Kassierer der Ev. Kasse ihm das Schulgeld für die armen Kinder ("Gnadenkinder") nicht ordnungsgemäß auszahle, 1726 (6); mit Umlaufbeschluss des Scholarchats, dass der Kassierer die Zahlung auszuführen habe (7)
- Kober bittet, dass ihm das Singen bei den Beerdigungen der Spitaluntertanen ("Bauren-Leich") überlassen wird, 1731 (10-13)
- Bittschrift des Kollaborators Rudolf Heiß, des Schul- und Rechenmeisters an der Mädchenschule Johann Jakob Ilg und des Schulmeisters an der Deutschen Schule (Knabenschule) Johann Schaupp an den Rat, ihnen das Singen bei den Beerdigungen der Spitaluntertanen zu überlassen und den Spitalschulmeister auf die Beerdigungen der Spitalinsassen zu verweisen, 1733 (15); dazu Stellungnahme Kobers (16)
- vierteljährliche Abrechnung Kobers über den Unterricht der armen Kinder, Juni 1735 (17)
- Aufstellung der "Statt-Kinder", die zu Kober in den Privatunterricht gehen, 1735 (18)
- "Erötterungs-Puncte" Kobers an den ev. Magistrat betr. Besoldung und Versorgung des Spitalschulmeisters, o.D. [1705] (1)
- Aufstellung der wöchentlichen Besoldung des Spitalschulmeisters, 1705 (2)
-Verteidigungsschrift Kobers gegen die Beschwerde der Schulmeister an der Deutschen Schule gegen das Abhalten von Privatunterricht, 1710 (3); auch 1731 (8)
- Zusammenstellung der Ratsprotokollauszüge betr. den Privatunterricht des Spitalschulmeisters 1710-1732 (14)
- Kober leistet vor dem Rat Abbitte und verspricht, sich künftig wohlzuverhalten und seinen Dienst wieder ordentlich zu versehen, 1715 (4)
- Kober bittet um die Erlaubnis, das Singen bei den Beerdigungen der Spitalinsassen und -untertanen, die Unterrichtung der Kinder der Spitaluntertanen und eine Zuwendung für die Unterrichtung armer Schüler, 1725 (5), auch 1735 (19)
- Kober beklagt sich beim Rat, dass der Kassierer der Ev. Kasse ihm das Schulgeld für die armen Kinder ("Gnadenkinder") nicht ordnungsgemäß auszahle, 1726 (6); mit Umlaufbeschluss des Scholarchats, dass der Kassierer die Zahlung auszuführen habe (7)
- Kober bittet, dass ihm das Singen bei den Beerdigungen der Spitaluntertanen ("Bauren-Leich") überlassen wird, 1731 (10-13)
- Bittschrift des Kollaborators Rudolf Heiß, des Schul- und Rechenmeisters an der Mädchenschule Johann Jakob Ilg und des Schulmeisters an der Deutschen Schule (Knabenschule) Johann Schaupp an den Rat, ihnen das Singen bei den Beerdigungen der Spitaluntertanen zu überlassen und den Spitalschulmeister auf die Beerdigungen der Spitalinsassen zu verweisen, 1733 (15); dazu Stellungnahme Kobers (16)
- vierteljährliche Abrechnung Kobers über den Unterricht der armen Kinder, Juni 1735 (17)
- Aufstellung der "Statt-Kinder", die zu Kober in den Privatunterricht gehen, 1735 (18)
19 Schr. (36 Bl.)
Sachakte
Um die private Unterrichtung der "Stadt-Kinder" entbrannte immer wieder der Streit zwischen den Schulmeistern, da sie den jeweils anderen Schulmeistern verloren gingen, was mit Einkommenseinbußen verbunden war. Einerseits beklagten sich die Schulmeister an der Deutschen Schule (Knaben- und Mädchenschule) über den Privatunterricht des Spitalschulmeisters, andererseits beklagten sie sich aber auch über das Abziehen von Knaben in die Lateinschule.
Kober, Markus, ev. Spitalschulmeister
Heiß, Rudolf, ev. Kollaborator und Spitalmeister
Ilg, Johann Jakob, ev. Schulmeister
Schaupp, Johann, ev. Schulmeister
Spitalschulmeister
Abbitte
Besoldung
Schulmeister
Privatunterricht
Unterricht
Beerdigung
Spitalinsasse
Spitaluntertan
Ev. Kasse
Kassierer
Schulgeld
Scholarchat
Deutsche Schule
Knabenschule
Mädchenschule
Lateinschule
Gnadenschüler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ