Gerichtlicher Vortrag, betreffend die sogenannten demagogischen Umtriebe in Deutschland und die dieserhalb Preußischer Seits zur Criminaluntersuchung gezogenen [12] Personen, vom Justizrat im Kriminalsenat Michaelis vom 1. Mai 1823
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I. HA Rep. 77, Tit. 26 B Nr. 1
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) >> 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) >> 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) >> 03.10.02.03 Sonderermittlungen von Behörden oder Sonderkommissaren (Kommissionsakten) (1808 - 1825) >> 03.10.02.03.01 Kommissionsausübung durch Behörden (Kultusministerium, OLG Breslau, weitere Gerichte) (1817 - 1823)
1823
Enthält:
- I. Einleitung: Einrichtung von Untersuchungskommissionen, Kompetenz des Oberlandesgerichts
- II. Untersuchungsresultate: Tugendbund, Deutscher Bund, Turnwesen, Burschenschaften, Wartburgfeier, Umtriebe im südwestlichen Deutschland, Arndt, Usinger und Hoffmannscher Bund, Verbindungen in Gießen, Unbedingte in Gießen, Verbindungen in Jena, Darmstadt, Freiburg i. Brsg., Heidelberg und Berlin, von Massenbach
- III. Ergebnis-Beurteilung, insbesondere in Bezug auf: Dr. Ludwig von Mühlenfels aus Groß Corsaren in Schwedisch Pommern, Auskultator Wilhelm Adolf
Lette aus Frankfurt a. O., stud. jur. Asversus aus Jena, Dr. med. Karl Franz Joseph Bader aus Freiburg i. Brsg., Dr. med. Carl Gustav Jung aus Mannheim, Privatschreiblehrer Christian Eduard Leopold Dürre, Zeitungsschreiber cand. jur. August Adolf Ludwig Follenius aus Gießen, Dr. Friedrich Ludwig Jahn, stud. jur. Karl Theodor Joseph Sichel aus Frankfurt a. M., stud. jur. Adrian Joseph Baumeister aus Köln, stud. jur. Philipp Heinrich Karl Collonius aus Hohensolms; bei Niederschlagung der Untersuchungen gegen Welcker, Arndt, Snell und Sartorius
- IV. Vortrag über einzelne Personen: Jahn, Dürre, Lette und Follenius.
- I. Einleitung: Einrichtung von Untersuchungskommissionen, Kompetenz des Oberlandesgerichts
- II. Untersuchungsresultate: Tugendbund, Deutscher Bund, Turnwesen, Burschenschaften, Wartburgfeier, Umtriebe im südwestlichen Deutschland, Arndt, Usinger und Hoffmannscher Bund, Verbindungen in Gießen, Unbedingte in Gießen, Verbindungen in Jena, Darmstadt, Freiburg i. Brsg., Heidelberg und Berlin, von Massenbach
- III. Ergebnis-Beurteilung, insbesondere in Bezug auf: Dr. Ludwig von Mühlenfels aus Groß Corsaren in Schwedisch Pommern, Auskultator Wilhelm Adolf
Lette aus Frankfurt a. O., stud. jur. Asversus aus Jena, Dr. med. Karl Franz Joseph Bader aus Freiburg i. Brsg., Dr. med. Carl Gustav Jung aus Mannheim, Privatschreiblehrer Christian Eduard Leopold Dürre, Zeitungsschreiber cand. jur. August Adolf Ludwig Follenius aus Gießen, Dr. Friedrich Ludwig Jahn, stud. jur. Karl Theodor Joseph Sichel aus Frankfurt a. M., stud. jur. Adrian Joseph Baumeister aus Köln, stud. jur. Philipp Heinrich Karl Collonius aus Hohensolms; bei Niederschlagung der Untersuchungen gegen Welcker, Arndt, Snell und Sartorius
- IV. Vortrag über einzelne Personen: Jahn, Dürre, Lette und Follenius.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:41 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Innere und Wohlfahrtsverwaltung (Tektonik)
- Ministerium des Innern (Bestand)
- 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) (Gliederung)
- 03.10 Sektion 10 Überwachung politisch verdächtiger Personen und Verbindungen (1792 - 1903) (Gliederung)
- 03.10.02 Überwachung politisch verdächtiger Verbindungen und ihnen zugeordneter Einzelpersonen (1792 - 1857) (Gliederung)
- 03.10.02.03 Sonderermittlungen von Behörden oder Sonderkommissaren (Kommissionsakten) (1808 - 1825) (Gliederung)
- 03.10.02.03.01 Kommissionsausübung durch Behörden (Kultusministerium, OLG Breslau, weitere Gerichte) (1817 - 1823) (Gliederung)