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Otte Graf zu Waldeck (Waldegken) belehnt mit Hand und Mund Hermann (II.) Rydezele, Ritter, seinen lieben Getreuen, und seine Leibslehenserben mit ...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1433 Januar 12
Ausfertigung, Pergament (13,6 x 23,8 cm) mit anhängendem Siegel (gut erhalten)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: des nesten mantages nach der hilgen der konige taghe
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Otte Graf zu Waldeck (Waldegken) belehnt mit Hand und Mund Hermann (II.) Rydezele, Ritter, seinen lieben Getreuen, und seine Leibslehenserben mit seinem Teile, das er an dem Rohrbach (Rorbache) hat, mit aller seiner Zubehörung, nichts ausgeschieden, und mit 15 Malter Korngülte, der hälfte an seinem Teile, wie es Herr Eghard von Röhrenfurth (Rorenfort), Ritter, und Frederich, sein Bruder, von seinen Eltern zu Lehen gehabt haben. Wenn er oder seine Erben ihr Schloss Zülchen (Tulchen) lößten, so können sie diese 15 Malter Korngülte seines Teils mit 15 Silberlingen lösen, die dann Hermann in der Grafschaft anlegen soll, oder für die er eigenes Gut auftragen und als Mannlehen empfangen soll.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Aeltester fürst(lich) Waldeckischer Lehnbrief Herrn Herrmann Riedesel ertheilet 1433 über den Rohrbacher Grund"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegelankündigung: "Unse Insigil vor uns unde unse(re) er(b)in wissentlich an diesse(n) briff thun hangin" Siegel: d = 28 mm, Umschrift:* s(igil) * Ottke * gravf / * zc * waldegen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Marburg, Waldeckisches Archiv, Urkunde Nr. 6857
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 489
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.