Fürstliche Conduction zum Calenberg betreffend de Anno 1656 bis ad Annum 1699
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Loculus XX, Paket C Nr. 1-51
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 12. Fürstliche Amtshäuser und Oeconomien
(1539) 1656-1699
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Schreiben des Land-Rentmeisters Aeneas Steinhausen wegen nötigen Holzes zum Vorwerk-Bau zum Calenberg, dessen Anfahrung zu besorgen dem Land-Vogt und Freigrafen anzudeuten [sei], 29. Jan. 1656; 2) Freigraf Thilosen zu Warburg meldet ans Oberamt Dringenberg wegen plus offerenti zu verpachtenden Calenbergischen Grundstücke und auf Geld zu schlagenden Pflug- und Hand-Dienste, welches der Rent-Meister Walther Heising an den Land-Rentmeister referiert, 16. März 1656; 3) Die Calenbergischen Meier (Meyren) und Conductores supplicieren um Nachlaß, worüber der Rent-Meister zum Dringenberg referieren soll, 24. Okt. 1659; 4) Inventarium des Amtshauses Calenberg, so Herr Herman von Haxthausen zu Welda als Droste und Conductor zum Calenberg überliefert bekommen, 2. März 1666; 5) Bericht des Freigrafen zu Warburg wegen der Dienstfuhren so behufs des Calenbergischen Gebaus aufgeboten, 3. April 1667; 5 1/2) Der Conductor zum Calenberg berichtet, wie daß die dreische und wilden Länder besonders auf dem Hopfenberge sehr umgebrochen und von den Hausleuten zur Kirchen gehörig zu sein angegeben werden, 27. April 1670; 6) Inventarium Calenbergischer Oeconomie pro Conductore Franz Klüppell, 6. Mai 1672; 7) Rentschreiber zum Dringenberg berichtet wegen verborgten Korns und wegen des Calenbergisschen Conductoris seinen Rückstand, fragt an, ob deswegen dessen Korn ausdreschen (austreschen) und zur Sicherheit auschütten lassen soll, 14. und 18. Okt. 1674; 8) Rentschreiber Arnoldt Becker berichtet abermals wegen des Calenbergischen Conductoris Rückstand und desfalls aus dessen Früchten zu erholender Sicherheit, 13. Nov. 1674; 9) Derselbe schlägt einen neuen Conductor für die Calenbergischen Oeconomie vor, welcher erbietig, ein neues Haus zu bauen und das alte auf seine Kosten zu reparieren, wenn ihm die Conduction für 300 Reichstaler jährlicher Pacht quanti in Emphyteusin erteilt würde, welches aber nicht angenommen, sondern der alte Conductor für 370 Reichstaler bei der Conduction belassen worden [sei], 22. und 26. Jan. 1675; 10) Witwe Bödeker, Conductorin zum Calenberg, will ihrem Sohn die Conduction daselbst abtreten, worüber vom Fürst Ferdinand dem Rentschreiber zum Dringenberg anbefohlen wird, ob er solvendo, zu berichten, 3. Juli 1679; 11) Elisabeth Haverhausen, Meiersche zum Calenberg, suppliciert wegen erlittenen Mißwachses etc., worüber Bericht abgefordert wird, 7. Juli 1679; 12) Concept [eines] Berichts des Rentschreibers Beckers, daß die Conductorin zum Calenberg sich bedacht und die Conduction ihrem älteren Sohn, weil er dem Trunk zugetan, nicht übergeben, sondern selber für sich und ihren jüngeren Sohn behalten wolle, 10. Aug. 1679; 13) Johan Bödeker hält abermals um die Conduction der Calenbergischen Güter an, 4. Aug. 1681; 14) Hans Jürgen Bödeker suppliciert und bittet seine alte Mutter von der Calenbergischen Conduction und ihn der für sie gestellten Bürgschaft zu entlassen, 10. Okt. 1681; 15) Der Freigraf Johan Henrich Koch zu Warburg berichtet wegen des zum Calenberg neu auszugrabenden Brunnens, wie weit damit gekommen [sei], 10. Nov. 1681; 16) Herr Amts-Droste Frantz Otto von der Borch übersendet einen Brunnengräber, welcher zum Calenberg das Wasser nachschlagen solle, 11. Nov. 1681; 17) Freigraf zu Warburg referiert, daß die überschickten Brunnengräber wegen des Schneewassers nicht fortkommen können, sondern die Arbeit bis zur trockenen Zeit einstellen müssen, 20. Febr. 1682; 18) Calenbergische Conductions-Abrechnung mit seeligen Rentschreibers Beckers Erben, 3. Juli 1682; 19) Schreiben des Herrn von Lowenstein zu Wettesingen wegen einiger mit demselben zur Calenbergischen Oeconomie auszutauschenden Grundstücke, 12. Aug. 1682; 20) Herr Land-Droste von der Borch schreibt an den Freigrafen zu Warburg wegen näherer Erklärung vom Herrn von Löwenstein anzukaufender Stücke halber zum Calenberger Bau, 14. Aug. 1682; 21) Copia [eines] Schreibens des Herrn von Löwenstein zu Wettesingen an den Freigrafen zu Warburg wegen der Krummen Wiese, 4. Dez. 1682; 22) Concept [eines] Schreibens des Herrn Land-Drosten von der Borch an den Freigrafen zu Warburg wegen des gewiß vor sich gehen sollenden Baus zum Calenberg, item wegen austauschender Grundstücke mit dem Herrn von Lowenstein, 5. Dez. 1682; 23) Bericht des Freigrafen zu Warburg wegen mit dem Löwenstein auszutauschenden oder anzukaufenden Grundstücke, item wegen im Waldischen anzukaufendem Bau-Holzes, 16. Dez. 1682; 24) Dessen abermaliger Bericht wegen Herrn von Lowenstein und mit demselben vorhabenden Ankaufs seiner Krummen Wiese, so dann wegen der Bau-Materialien, 20. Jan. 1683; 25) Freigraf zu Warburg berichtet, daß im Waldeckischen das Balken- und Speyer-Holz angekauft, item daß das Holz zum Kalck auch im Waldeckschen anzukaufen sei, verlanget Geld, 7. Febr. 1683; 26) Concept [eines] Antwort-Schreibens wegen des anzukaufenden Holzes behufs des Calenbergischen Vorwerk-Baus, wobei zur nötigen Ausgabe ihm 500 Reichstaler zugeschickt werden, 13. Febr. 1683; 27) Concept so deshalb abgeändert und wobei 400 Reichstaler beim Rent-Meister zum Dringenberg assigniert, 15. Febr. 1683; 28) Concept [eines] Schreibens an den Land-Vogt zu Peckelsheim (Peckels Heimb), Freigrafen zu Warburg und Rent-Meister zu Lichtenau wegen durch Bittfuhren anzufahrenden Bau-Materialien zum Calenberger Vorwerks-Bau, 15. Febr. 1683; 29) Concept [eines] Paßes für den Zimmer-Meister Ernst Koch, um im Waldeckschen wegen des Holzes nicht aufgehalten zu werden, 26. Febr. 1683; 30) Freigraf zu Warburg berichtet, daß die Bittfuhren aus dem Amt Lichtenau nicht folgen wollen, bittet also Zwangfuhren ausschreiben zu lassen, 4. März 1683; 31) Derselbe berichtet wegen des Kalkbrennens, daß solches zu Asseln (Aßelen) profitabler als zum Calenberg geschehen könne, 1. April 1683; 32) Freigraf berichtet vom Ertrag des im Waldeckschen angekauften Holzes, ferner vom accordierten Schneide-Lohn der Latten, 1683; 33) Grundriß Calenbergischen Baus mit dem Zimmer-Meister ernst abgeredet, 1683; 34) Copia der Contracte, so mit dem Mauer-Meister, Steinmetzen und Leyendecker gemacht, 14. Mai 1683; 35) Freigraf berichtet, wie weit mit dem Bau gekommen [sei], und wann die Speyer gehoben werden sollen, ferner wegen Anführung der Dachsteine (Tachsteine) von Lüchtringen und dazu erforderlichen Fuhren, 23. Juni 1683; 36) Derselbe berichtet, daß die Speyer aufgerichtet und daß nur die Dachsteine (Tachsteine) fehlen, zu der Herbeischaffung Anstalt zu machen bittet, 10. Juli 1683; 37) Extractus Protocolli Reverendissimi Sede vacante Regnatis Capituli, vermög welchem dem Rentschreiber die Calenbergische Conduction zu beobachten aufgetragen wird, 11. Okt. 1683; 38) Untertänigste Relation vom jetzigen Zustand der Oeconomie zum Calenberg, 7. Dez. 1683; 39) Location-Conduction-Contract cum Reversu Antonii Tilenii über die Calenbergische Conduction, 4. März 1684; 40) Examen über die vom Freigrafen zu Warburg geführter Bau-Rechnung, 16. April 1684; 41) Supplicata und Berichte wegen vom Conductore Tilenio des erlittenen Mißwachs halber nachgesuchter Remission, 1684; 42) Ungefährlicher An- und Überschlag, wie der Meier Anton Filenius zum Calenberg die restierenden 200 Reichstaler Pachtgelder bezahlen könnte, und wie das Inventarium wieder zu liefern, falls er die Meierei verlassen sollte oder müsste, samt ausführlichen Berichts, warum der Meier bis dahin die Pacht-Gelder nicht bezahlt und ferner subsistieren kann, 10. März 1685; 43) Des Freigrafen zu Warburg geführte Correspondence wegen vorgenommenen Baus und Reparationen an der Calenbergischen Oeconomie-Gebäuden, Anno 1685; 44) Einige Quittungen über ausgelegte Bau-Kosten, so Conductor Tönnies Nolten ausgelegt [hat], Anno 1686; 45) Freigraf zu Warburg recommendiert beim Rentschreiber zum Dringenberg einen neuen Conductor zur Calenbergischen Conduction, 17. Nov. 1693; 46) Copia Rescripti Celsissimi Principis Hermanni Werneri, vermög welchem aus dem Vieh-Inventario zum Calenberg 100 Reichstaler der Kirche(n) daselbst geschenkt (geschoncken) werden, 23. Juni 1699; 47) Gefälle des Hauses Calenberg, 1605; 48) Wiedereinlösung des Amtshauses Calenberg; 49) Holzung zur Calenbergischen Oeconomie; 50) Calenbergische Oeconomie betreffend 1539-1683; 51) Amtshaus und Schloß Calenberg betreffend
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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09.01.2026, 11:35 MEZ
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