Martin Meßmer zu Esseratsweiler in der Herrschaft Achberg verkauft für 53 Gulden Hauptgut Landeswährung an Hans Meßmer, Müller zu Siberatsweiler, als Pfleger der Pfarrkirche des heiligen Georg zu Siberatsweiler 2 Gulden 39 Kreuzer ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus seinen unbelasteten eigenen Stücken: 1 Wiese in der unteren Bügenwiese (Anlieger: Martin Holder, Georg Reuthi, der Bach), 1 Holz im Englitz-Eck (Anlieger: Christian Amans Lehen; Hans Frey, Gerichtsmann zu Esseratsweiler; der Aussteller hat die beiden Stücke von seiner verstorbenen Schwiegermutter Anna Steur geerbt) und 1 Wiese in der oberen Bügenwiese (Anlieger: Sebastian Zürn, Hans Nueber zu Esseratsweiler, Engelitzer Pfadhag, Hans Holder zu Pechtensweiler) mit allen Rechten und allem Zubehör. Der Zins kann bei halbjähriger Kündigung abgelöst werden.
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Martin Meßmer zu Esseratsweiler in der Herrschaft Achberg verkauft für 53 Gulden Hauptgut Landeswährung an Hans Meßmer, Müller zu Siberatsweiler, als Pfleger der Pfarrkirche des heiligen Georg zu Siberatsweiler 2 Gulden 39 Kreuzer ewigen Zinses, zahlbar jährlich an Martini aus seinen unbelasteten eigenen Stücken: 1 Wiese in der unteren Bügenwiese (Anlieger: Martin Holder, Georg Reuthi, der Bach), 1 Holz im Englitz-Eck (Anlieger: Christian Amans Lehen; Hans Frey, Gerichtsmann zu Esseratsweiler; der Aussteller hat die beiden Stücke von seiner verstorbenen Schwiegermutter Anna Steur geerbt) und 1 Wiese in der oberen Bügenwiese (Anlieger: Sebastian Zürn, Hans Nueber zu Esseratsweiler, Engelitzer Pfadhag, Hans Holder zu Pechtensweiler) mit allen Rechten und allem Zubehör. Der Zins kann bei halbjähriger Kündigung abgelöst werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Nr. 19
NVA II 12558
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 159 T 3 Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden
Deutschordensherrschaft Achberg: Urkunden >> Titelaufnahmen
1650 November 11 (Martin)
Deutschordensherrschaft Achberg
Urkunden
Aussteller: Meßmer, Martin, Esseratsweiler
Zeugen: Frey, Hans, Gerichtsmann, Esseratsweiler; Nueber, Hans, Esseratsweiler
Siegler: Renckh, Friedrich, syrgensteinischer Vogt der Herrschaft Achberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abgeg., nur Pressel erhalten
Vermerke: Auf der Rückseite: No. 11
Zeugen: Frey, Hans, Gerichtsmann, Esseratsweiler; Nueber, Hans, Esseratsweiler
Siegler: Renckh, Friedrich, syrgensteinischer Vogt der Herrschaft Achberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: S. abgeg., nur Pressel erhalten
Vermerke: Auf der Rückseite: No. 11
Aman, Christian
Frey, Hans
Holder, Hans, Pechtensweiler
Holder, Martin
Meßmer, Hans
Meßmer, Martin, Esseratsweiler
Nueber, Hans, Esseratsweiler
Renckh, Friedrich, Vogt, Achberg
Reuthi, Georg
Steur, Anna
Zürn, Sebastian
Esseratsweiler: Achberg RV
Pechtensweiler: Schloss Achberg, Achberg RV
Siberatsweiler: Achberg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ
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