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Durch Ausschreiben angeordnete allgemeine Aufzeichnung der
dienstfähigen Landesuntertanen
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NLA HA, Hann. 9f Geheime Räte: Französische, Preußische und Westphälische Zeit
Geheime Räte: Französische, Preußische und Westphälische Zeit >> 3 Erste französische Besetzung Kurhannovers >> 3.1 Sicherheits- und Verteidigungsmaßnahmen im Frühjahr 1803
1803 - 1806
Enthält: namentliche Verzeichnisse der dienstfähigen Mannschaften des adligen Gerichts Ussinghausen, der Grafschaft Hohnstein (summarisch), des Klosteramts Weende, des Amts Reinhausen, des Fleckens Nörten, des gräflichen Gerichts Hardenberg, des Gerichts Adelebsen, des Amts Bokeloh, des Amts Medingen, des Amts Scharzfels, des Klosteramts Wülfinghausen, des adligen Gutes Wellersen, des Gerichts Garte, des Gerichts Altengleichen, des Gerichts Geismar, des Dorfes Oldenstedt, der Stadt Nienburg, des Gerichts Rondeshagen, des Amts Wilhelmsburg, des Amts Beedenbostel, des Amts Lüchow, der Stadt Buxtehude, des Gerichts Hechthausen und des Bassumer Stifts, des Gerichts Wotersen, des gräflich Schulenburgschen Gerichts Brome, des Amts Ratzeburg, des Burggerichts Horneburg, des Westen, Amts [?], des Amts Thedinghausen, des Amts Uslar, des Amts Siedenburg, des Gerichts Dehn, des Amts Land Wursten
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.