Dechant Johannes Snavke und das Kapitel der Petrikirche sowie Bürgermeister, Rat, Gilden und Gemeinheitsvorsprachen zu Hoxer treffen als Schiedsfreunde einen Schiedsvergleich in den Streitigkeiten zwischen Äbtissin, Priorin und Konvent zu Beringhusen, ihrem Pater zu Herdehusen (Hardehausen) und Albert Scheylen, Kanoniker zu Hoxer, einerseits und Bertolt Wicken, Bürger zu Hoxer, andererseits über einen Hof binnen Hoxer, der hinter dem Hause des Bertolt Wicken gelegen ist und dem Kloster Beringhusen unter den Horhusenschen Gütern gehört. Danach sollen Bertolt Wycken und seine Ehefrau Ghese den Hof nach Wortlaut eines darüber gegebenen Briefes auf Lebenszeit behalten. Für die zwei (Koggen), die dem Priester Bertold Tyleken zu Hoxer während des Streites in Forstenowe weggenommen worden sind, wird Bertold Wicken nicht aufkommen (antworten). Die diesjährigen Früchte aus dem Hof sollen sich Cort Kock d. J., der den Hof jahrelang innegehabt hat, und Bertolt Wicken zu gleichen Teilen teilen und von dem Zins von 14 Schillingen jeder die Hälfte dem Konvent zu Beringhusen zahlen. Die Hopfenstangen Corts im Hof wird Bertolt Wicke behalten und darüber mit Cordt Kock vergleichen. am daghe Remacli episcopi