Generalgouvernement Berg AA 0639 (Bestand)
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AA 0639 141.02.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.5. Französische Zeit und Übergangszeit >> 1.5.2. Rechtsrheinische Gebiete >> 1.5.2.3. Generalgouvernement Berg
1521 - 1825
Überlieferung der provisorischen Verwaltung des ehemaligen Großherzogtumgs Berg durch Preussen
Bestandsbeschreibung: Vorbemerkung
1. Die Klassifikation wurde auf bei der Retrokonversion eine rein numerische Klassifikation umgestellt. Die Angaben zur Klassifikation im Inhaltsverzeichnis weichen von den diesbezüglichen Angaben innerhalb der Verzeichnungseinheiten ab. Übernommen wurde die Klassifikation innerhalb des Findbuchteils Verzeichnungseinheiten. Da der Bestand in der Forschung bislang nur vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit gefunden hat, wurde auf die Aufnahme der Altsignaturen verzichtet. Ggf. muß anhand des alten Findbuchs nachgesehen werden, das beim Bestand liegt.
2. Der frühere Punkt 19 (altes Findbuch, S.359ff.): Gerichte in Düsseldorf (Kassationshof, Appellationshof, Kriminalgerichtshof, Kreisgericht (Tribunal 1. Instanz), Notariatskammern und Friedensgericht Ratingen) wurde - bis auf eine Akte des Kreisgerichts Düsseldorf (siehe unter 16.1.) - in das Zweigarchiv Kalkum abgegeben (altes Findbuch, Anmerkung S.1 von Fr. Dr. Joester vom 28.8. 1974). Es handelt sich um die Nummern 2374-2400, die nun nicht mehr belegt sind.
3. Es befindet sich als unverzeichneter Rest ein Karton am Lagerungsende des Bestandes (”Irrläufer“ aus Akten des Generalgouvernements). Sie müssen an anderer Stelle untergebracht bzw. ein eigener Titel gebildet werden. Eine Mappe ist voridentifiziert. Sie liegen nach Hinweis von Frau Dr. Joester nach den Akten sortiert, aus denen sie entnommen wurden und zwar von unten nach oben sortiert. [Nachtrag: Dieser Karton wurde im Oktober 2016 aufgelöst, die Akten Nr. 2402 und 2403 neu gebildet. Fr, 12.10.2016].
4. Das Literaturverzeichnis wurde ergänzt.
Dr. Richter, 11.9.2006
Bestandsbeschreibung: Vorbemerkung
1. Die Klassifikation wurde auf bei der Retrokonversion eine rein numerische Klassifikation umgestellt. Die Angaben zur Klassifikation im Inhaltsverzeichnis weichen von den diesbezüglichen Angaben innerhalb der Verzeichnungseinheiten ab. Übernommen wurde die Klassifikation innerhalb des Findbuchteils Verzeichnungseinheiten. Da der Bestand in der Forschung bislang nur vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit gefunden hat, wurde auf die Aufnahme der Altsignaturen verzichtet. Ggf. muß anhand des alten Findbuchs nachgesehen werden, das beim Bestand liegt.
2. Der frühere Punkt 19 (altes Findbuch, S.359ff.): Gerichte in Düsseldorf (Kassationshof, Appellationshof, Kriminalgerichtshof, Kreisgericht (Tribunal 1. Instanz), Notariatskammern und Friedensgericht Ratingen) wurde - bis auf eine Akte des Kreisgerichts Düsseldorf (siehe unter 16.1.) - in das Zweigarchiv Kalkum abgegeben (altes Findbuch, Anmerkung S.1 von Fr. Dr. Joester vom 28.8. 1974). Es handelt sich um die Nummern 2374-2400, die nun nicht mehr belegt sind.
3. Es befindet sich als unverzeichneter Rest ein Karton am Lagerungsende des Bestandes (”Irrläufer“ aus Akten des Generalgouvernements). Sie müssen an anderer Stelle untergebracht bzw. ein eigener Titel gebildet werden. Eine Mappe ist voridentifiziert. Sie liegen nach Hinweis von Frau Dr. Joester nach den Akten sortiert, aus denen sie entnommen wurden und zwar von unten nach oben sortiert. [Nachtrag: Dieser Karton wurde im Oktober 2016 aufgelöst, die Akten Nr. 2402 und 2403 neu gebildet. Fr, 12.10.2016].
4. Das Literaturverzeichnis wurde ergänzt.
Dr. Richter, 11.9.2006
Archivbestand
Deutsch
Das Herzogtum Berg 1794-1815; Herzogtum Berg 1794-1806; Großherzogtum Berg 1806-1813; Generalgouvernement Berg 1913-1815, hrsg. vom Stadtmuseum Düsseldorf, Ausstellung und Katalog: Bernd Dreher und Jörg Engelbrecht; Texte: Gabriele Biendara et al., Düsseldorf 1985
Gruner, Justus von, Die Zustände im Großherzogtum Berg zu Anfang der Organisation des Generalgouvernements im Jahre 1813, in: ZBGV 46 (1913) S. __
Neigebaur, J.D. F., Darstellung der provisorischen Verwaltungen am Rhein vom Jahr 1813 bis 1819, Köln 1821
Lohausen, Herman, Die obersten Zivilgerichte im Großherzogtum und im Generalgouvernement Berg von 1812 bis 1819, Köln 1995
Schumacher, Karl, Die Bergischen Infanteristen Gerhard Deiter und Karl Rosendahl. Ein Beitrag zur Geschichte der militärischen Verhältnisse in Düsseldorf zur Zeit des Großherzogtums und Generalgouvernements Berg, in: Düsseldorfer Jahrbuch 26, 1913/14, S. 53- 64
Sichelschmidt, Gustav, Das Bergische Land unter dem Generalgouvernement Berg (1813- 1815), in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 133 (1938) S. 1 - 76
Verordnung für die Organisation des Landsturms im Generalgouvernement Berg, [Düsseldorf 1814] (beigefügt: Dienstvorschrift für die Schutzdeputationen des Landsturms in dem Bergischen Generalgouvernement, 1814)
Vollheim, Fritz, Die provisorische Verwaltung am Nieder- und Mittelrhein während der Jahre 1814- 1816, Bonn 1912
Winter, G., Zur Geschichte des General- Gouvernements Berg, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 19 (1883) S. _
Wachter, _, Personaletat der Beamten des Generalgouvernement Berg 1815, in: Düsseldorfer Jahrbuch 7 (1893) S.226- 260
Wentzcke, Paul, Justus Gruner, Heidelberg 1913
Gruner, Justus von, Die Zustände im Großherzogtum Berg zu Anfang der Organisation des Generalgouvernements im Jahre 1813, in: ZBGV 46 (1913) S. __
Neigebaur, J.D. F., Darstellung der provisorischen Verwaltungen am Rhein vom Jahr 1813 bis 1819, Köln 1821
Lohausen, Herman, Die obersten Zivilgerichte im Großherzogtum und im Generalgouvernement Berg von 1812 bis 1819, Köln 1995
Schumacher, Karl, Die Bergischen Infanteristen Gerhard Deiter und Karl Rosendahl. Ein Beitrag zur Geschichte der militärischen Verhältnisse in Düsseldorf zur Zeit des Großherzogtums und Generalgouvernements Berg, in: Düsseldorfer Jahrbuch 26, 1913/14, S. 53- 64
Sichelschmidt, Gustav, Das Bergische Land unter dem Generalgouvernement Berg (1813- 1815), in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 133 (1938) S. 1 - 76
Verordnung für die Organisation des Landsturms im Generalgouvernement Berg, [Düsseldorf 1814] (beigefügt: Dienstvorschrift für die Schutzdeputationen des Landsturms in dem Bergischen Generalgouvernement, 1814)
Vollheim, Fritz, Die provisorische Verwaltung am Nieder- und Mittelrhein während der Jahre 1814- 1816, Bonn 1912
Winter, G., Zur Geschichte des General- Gouvernements Berg, in: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins 19 (1883) S. _
Wachter, _, Personaletat der Beamten des Generalgouvernement Berg 1815, in: Düsseldorfer Jahrbuch 7 (1893) S.226- 260
Wentzcke, Paul, Justus Gruner, Heidelberg 1913
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
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