Ein Burglehen zu Reichenbach [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], Glimmerode [Wüstung in der Gemarkung Hopfelde, Stadt Hessisch ...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 8882
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Meisebug, Nr. 9
A I u, von Meysebug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe Z >> Ziegenhirt
1666 Juni 29
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Burglehen zu Reichenbach [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], Glimmerode [Wüstung in der Gemarkung Hopfelde, Stadt Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], Hopfelde [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], Dinkelberg [Dorf in der Gemarkung Vockerode-Dinkelberg, Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kr.], Kirchditmold [Stadtteil von Kassel] und Breitau [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.]. Die Lehen waren von Bernd Ludolf Kann an Philipp und Konrad Hermann von Hundelshausen verkauft, aber wegen Zahlungsunfähigkeit der Käufer 1646 wieder dem Verkäufer zugesprochen worden. 1666 haben die Söhne des verstorbenen Bernd Ludolf Kann, Christian Ernst, Raban und Moritz Kann, die Lehen dem 1666 Belehnten überlassen.
Belehnte/r: Jost Ziegenhirt, braunschweigisch-lüneburgischer Kapitänleutnant
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ