Berichte und Zeugenvernehmungen zur Umfahrung der Stadt Passau ("Für- und Umfahrt) auf Donau und Inn mit Handelsschiffen von und nach Regensburg, dann der Niederlage-Rechte für Wein, Salz und Getreide sowie für weitere Kaufmannswaren (Tuch, Eisen) und der erhobenen Maut
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StAM, Regierung Burghausen 5097
BayHStA, GL 3219/51
StAM, Regierung Burghausen Regierung Burghausen
Regierung Burghausen >> Regierung Burghausen >> Zuständigkeiten >> Staatliche Angelegenheiten >> Auswärtige Angelegenheiten >> Hochstift Passau
1585
Enthält u.a.: Zeugenaussagen (Burghausen, Altenmarkt, Kloster Baumburg) zum Salzhandel zwischen Burghausen über Passau nach Regensburg; Berichte einzelner Mautämter, Städte und Pfleggerichte; Aussage der Anna Plinthamer (79 Jahre), Salzfertiger-Tochter von Burghausen und Witwe d. Balthasar Plinthamer und Mutter d. Kaspar Plinthamer, Pfleger zu Wald.
Akten
deutsch
Plinthamer, Anna, Salzfertigertochter von Burghausen
Plinthamer, Balthasar, Burghausen
Plinthamer, Kaspar, Pfleger zu Wald
Passau (Lkr. Passau), Stadt, Inn
Passau (Lkr. Passau), Stadt, Salzhandel
Passau (Lkr. Passau), Stadt, Weinhandel
Passau (Lkr. Passau), Stadt, Getreidehandel
Passau (Lkr. Passau), Stadt, Umfahrung
Burghausen (Lkr. Altötting), Stadt, Handel mit Regensburg
Regensburg (krfr. St.), Stadt, Handel mit Salzburg
Wald a.d. Alz (Gde. Garching a.d. Alz, Lkr. Altötting), Herrschaft, Pfleger
Donau (Fluss), Schifffahrt
Inn (Fluss), Schifffahrt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:58 MESZ
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