Akten des Landgrafen Philipp: Instruktion für den hessischen Bundestagsgesandten Dr. Melchior Soiter. Briefwechsel mit dem Bundeshauptmann Wilhelm Guß v. Gussenberg und dem Schwäbischen Bunde, dem Amtmann in Gießen Balthasar von Weitolshausen gen. Schrautenbach und dem Kanzler Johann Feige. Nördlinger Bundesabschied vom 17. Mai (Abschrift)
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.2 Schwäbischer Bund
März - Mai 1523
Enthält: 1523 März. Entsendung Soiters zum Bundestage in Ulm am 15. März wegen gemeinsamer Operationen des Bundes und des Landgrafen mit seinen Verbündeten Trier und Pfalz gegen Franz v. Sickingen und Hans Thoma von Absberg. Verhandlungen Soiters auf dem Bundestage mit dem Bundeshauptmann Guß v. Gussenberg und Christoph Kreß von Nürnberg wegen des Zuges und mit Ulrich Arzt von Augsburg wegen Kaspars von Ulm. Festsetzung des gemeinsamen Zuges auf den 1. Juni von Dinkelsbühl aus. Ulmer Bundesabschied vom 15. März: Bestimmung der Feldhauptleute für den Zug, Ansetzung eines Bundestages nach Nördlingen auf 17. Mai, Stellung der einzelnen Bundeskontingente, Absicht des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz in den Bund zu kommen, Erlegung der Beiträge zur Erhaltung des Reichsregiments und des Reichskammergerichts und zu der Türkenhilfe durch die Bundesstände, drückender Zoll, Münzirrungen in Augsburg, Verwendung des Herzogs Wilhelm von Bayern für das durch das Reichsregiment geschädigte Kloster Tegernsee, Eintreten des Bundes für das Kloster Kaisheim und Wilhelm Truchseß Freiherrn zu Waldburg, Irrungen der Grafen von Montfort mit der Witwe Barbara Marschall, Streit zwischen den von Stotzingen und Ulrich von Schellenberg, Ausgaben des vergangenen württembergischen Kriegs, Rückzahlung der Anleihe des Bundes an Augsburg und Nürnberg, Hilfegesuch der Städte Augsburg und Nürnberg beim Bund gegen Hans Melchior v. Rosenberg, Philipp v. Rüdigheim und Lorenz Reuschlin
Enthält: April. Erlegung der Bundeshilfe. Bundesanschlag und -Abrechnung. Bestrebungen des Landgrafen, von seinen Bundesleistungen befreit zu werden. Zusammenkunft zwischen Schrautenbach, Feige und Dr. Soiter in Gießen zur Beratung über den künftigen Bundestag in Nördlingen, den Krieg gegen Franz v. Sickingen und die Bezahlung der Bundeshauptleute, -Richter und -Räte
Enthält: Mai. Wiederholter Antrag des Landgrafen an den Bund wegen Erlasses der Bundeshilfe. - Nördlinger Bundesabschied vom 17. Mai: Verfügung über die genommenen Lehen- und Eigengüter, Irrungen zwischen Stadt und Stift Augsburg, Unterstützung Herzog Wilhelms von Bayern gegen die Türken, Verwendung für das Kloster Kaisheim, Stimmrecht des neu aufgenommenen Kurfürsten von der Pfalz und der Pfalzgrafen, eilende Bundeshilfe, Beschwerden der Herzöge Wilhelm und Ludwig von Bayern am Reichskammergericht, Schädigung des Klosters Tegernsee, Irrungen zwischen dem Bistum Würzburg und dem Kloster Ebrach, des Wilhelm Truchseß Freiherrn von Waldburg mit seinen vier Städten, der Stadt Isny mit dem Grafen von Ortenburg, Praktiken einzelner Reichsstände gegen den Bund, Beschwerung des Bundes durch das Reichsregiment, Bundesabrechnung, Schutz der Eroberten, Schulden des Bundes bei Augsburg und Nürnberg, Ansetzung eines neuen Bundestages nach Ulm auf den 29. September
Enthält: April. Erlegung der Bundeshilfe. Bundesanschlag und -Abrechnung. Bestrebungen des Landgrafen, von seinen Bundesleistungen befreit zu werden. Zusammenkunft zwischen Schrautenbach, Feige und Dr. Soiter in Gießen zur Beratung über den künftigen Bundestag in Nördlingen, den Krieg gegen Franz v. Sickingen und die Bezahlung der Bundeshauptleute, -Richter und -Räte
Enthält: Mai. Wiederholter Antrag des Landgrafen an den Bund wegen Erlasses der Bundeshilfe. - Nördlinger Bundesabschied vom 17. Mai: Verfügung über die genommenen Lehen- und Eigengüter, Irrungen zwischen Stadt und Stift Augsburg, Unterstützung Herzog Wilhelms von Bayern gegen die Türken, Verwendung für das Kloster Kaisheim, Stimmrecht des neu aufgenommenen Kurfürsten von der Pfalz und der Pfalzgrafen, eilende Bundeshilfe, Beschwerden der Herzöge Wilhelm und Ludwig von Bayern am Reichskammergericht, Schädigung des Klosters Tegernsee, Irrungen zwischen dem Bistum Würzburg und dem Kloster Ebrach, des Wilhelm Truchseß Freiherrn von Waldburg mit seinen vier Städten, der Stadt Isny mit dem Grafen von Ortenburg, Praktiken einzelner Reichsstände gegen den Bund, Beschwerung des Bundes durch das Reichsregiment, Bundesabrechnung, Schutz der Eroberten, Schulden des Bundes bei Augsburg und Nürnberg, Ansetzung eines neuen Bundestages nach Ulm auf den 29. September
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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