Mainz, 1589.05.31. (Richter Anshelm). Niklas Bonn, Stiftsherr zu St. Peter, und Wilhelm Gerresheim, Ratsherr, verkaufen Herrn Eberhard Brendel v. Homburg, Vizedom zu Mainz, 3 Wiesenplacken: 1) uff der Bleich, beiderseits am Vizedom selbst, zinst auf Martini Liebfrauen 7 1/2 Albus, Altmünster 16 Albus 5 Pfennig, der Gärtnerzunft 5 ß 3 Albus 6 Pfennig für den Zehnten; 2) im Vogelgesang vor der Altenmünsterpforte, oben (nach dem Judensand) an Niklas Sülz, gegen den Bruch an Adam Epstein, unten (gegen die Stadt) an den Weißen Frauen, gegen den Rhein an Hans Fust, zinst den Gärtnern 28 ß 1 Pfennig 1 h, der St. Sebastianskapelle 21 Albus 1 Pfennig 1 h, dem Domstift 8 ß auf Martini; 3) 1 Viertel bei dem Judensand, oben (am Judensand) an Niklas Sulz, freieigen. Kaufpreis: 500 fl. Batzen bar. Z.: Philipp Mohr, Liz.d.R., und Bastian Füll, Zoller und B.
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Mainz, 1589.05.31. (Richter Anshelm). Niklas Bonn, Stiftsherr zu St. Peter, und Wilhelm Gerresheim, Ratsherr, verkaufen Herrn Eberhard Brendel v. Homburg, Vizedom zu Mainz, 3 Wiesenplacken: 1) uff der Bleich, beiderseits am Vizedom selbst, zinst auf Martini Liebfrauen 7 1/2 Albus, Altmünster 16 Albus 5 Pfennig, der Gärtnerzunft 5 ß 3 Albus 6 Pfennig für den Zehnten; 2) im Vogelgesang vor der Altenmünsterpforte, oben (nach dem Judensand) an Niklas Sülz, gegen den Bruch an Adam Epstein, unten (gegen die Stadt) an den Weißen Frauen, gegen den Rhein an Hans Fust, zinst den Gärtnern 28 ß 1 Pfennig 1 h, der St. Sebastianskapelle 21 Albus 1 Pfennig 1 h, dem Domstift 8 ß auf Martini; 3) 1 Viertel bei dem Judensand, oben (am Judensand) an Niklas Sulz, freieigen. Kaufpreis: 500 fl. Batzen bar. Z.: Philipp Mohr, Liz.d.R., und Bastian Füll, Zoller und B.
U / 1589 Mai 31 (in 5 / 13)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
31.05.1589
Stadtgericht Mainz
In 5 / 13, fol. 92 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ