Ehesachen und Unzuchtsfälle.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 5 Bü 687
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 5 Gemeinschaftliches Archiv Langenburg
Gemeinschaftliches Archiv Langenburg >> 3. Allgemeine Verwaltung der Grafschaft Langenburg >> 3.4 Konsistorial-, Pfarr-, Kirchen- und Schulsachen >> 3.4.3 Ehesachen und Unzuchtsfälle
1660-1671
Enthält: 1. Qu. 1 Unzucht des Georg Ehrmann mit der Tochter des Andreas Lüllich zu Kälberbach, 1660; 2. Qu. 2 Bestrafung des Peter Häfner und seiner Ehefrau Christina Arnold zu Bächlingen, wegen eines heimlichen Eheversprechens und vorehelichen Beischlafs, 1660; 3. Qu. 3-4 Bestrafung der von einem fremden Maurer geschwängerten Magd des Christoph Landbeck zu Ingelfingen, 1661; 4. Qu. 5-8 Unzucht des Ausspeisers Hans Georg Schnerrer zu Langenburg mit Dorothea Müller, Tochter des Kastenmeisters Georg Christoph Müller zu Weikersheim, 1662; 5. Qu. 9-12 Vorehelicher Beischlaf des Georg Ipphöfer und der Barbara Hanselmann, beide zu Bächlingen, 1662-1663; 6. Qu. 13-23 Schwängerung der Appolonia Schüler zu Unterregenbach durch Hans Albrecht Bertsch zu Langenburg, 1665; 7. Qu. 24-32 Schwängerung der Katharina Hermann zu Tierberg durch den Knecht Michael Ehrmann aus Billingsbach, ihre Eheschließung in Kirchberg und Bestrafung, 1666; 8. Qu. 33-38 Schwängerung der Tochter des Georg Scheck zu Oberjettingen durch den Bäcker Philipp Ernst Schmidt zu Langenburg, 1666; 9. Qu. 39-48 Vorehelicher Beischlaf des Hans Ehrmann und der Barbara Kauffmann, beide zu Könbronn, 1666; 10. Qu. 49-56 Schwängerung der Tochter des verstorbenen Georg Kühner zu Lipfersberg durch einen Knecht in Eschenau, 1666-1667; 11. Qu. 57-66 Unzucht der mit Endris Strecker zu Nesselbach verlobten Ursula Hermann zu Tierberg mit dem Koch Weber zu Pfedelbach, 1666; 12. Qu. 67-95 Schwängerung der Beschließerin Margarete Schüler durch den Ausspeiser Peter Übel, beide zu Langenburg, 1667-1668; 13. Qu. 96-102 Unzucht des Caspar Walter mit Anna Margarete Renner, beide zu Lindenbronn, 1667; 14. Qu. 103-104 Vorzeitige Niederkunft der Ehefrau des Elias Stahl zu Schrozberg, 1668; 15. Qu. 105-110 Unzucht des Hans Seckler zu Hornungshof mit der Tochter des Kaspar Herschner zu Kälberbach, 1669; 16. Qu. 111-115 Vorehelicher Beischlaf des Albrecht Schumm zu Binselberg mit der Appollonia Fischer zu Ruppertshofen, 1669; 17. Qu. 116-124 Desgl. des Michael Feßler zu Billingsbach mit der Viehmagd Anna Truckenmüller zu Langenburg, 1669-1671.
1 Fasz., Qu. 1-124
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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14.11.2025, 10:23 MEZ
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