Verleihung der Reinhold Maier-Medaille in Stuttgart
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931019/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> Mai
8. Mai 1993
Die baden-württembergische FDP verleiht die Reinhold Maier-Medaille an verdiente und herausragende Liberale, in diesem Jahr an Hans-Dietrich Genscher. KINKEL: Reinhold Maier hatte eine besondere Beziehung zu Hans-Dietrich Genscher. Maier und Genscher, das sind eher zwei Antipoden des Liberalismus, keine Gegensätze, sondern zwei Haltepunkte, zwischen denen sich der Bogen des Liberalismus spannt. KOHN: Über seine erste Begegnung mit Hans-Dietrich Genscher während des Bundestagswahlkampfs im September 1980 in Weinheim. GENSCHER: Die Chance eines Neubeginns in Deutschland liegt darin, in der neuen Verfassung Staatsziele wie Umweltschutz und innere Vereinigung festzuschreiben. Während seiner Zeit als Politiker hat er nie den Glauben an den Menschen verloren. KINKEL: Heute ist Genscher der mit Abstand beliebteste Politiker Deutschlands. Sein Credo war immer, daß Liberale für inhaltliche und sachorientierte Politik stehen.
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Audio-Visuelle Medien
Ehrung
Partei: FDP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
11.11.2025, 22:30 MEZ