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Tagebuch Maria Anna (Jenny) von Laßberg, geb. von Droste-Hülshoff
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Enthält: - [Konvolut 23], 20 Bl., 40 eigh. beschriftete Seiten, 2. März 1815 bis 12. August 1815 (Besuch in Münster, abends in der Komödie Kotzebues "Die Rückkehr der Freywilligen" und Theodor Körners "Tony oder die Schreckensnacht auf St. Domingo", 14. März 1815; Nachricht von der Rückkehr Napoeons von Elba nach Frankreich, 21. und 28. März 1815; alles sei in Bewegung "um sobald als möglich dem Unwesen in Frankreich zu steuern", 1. April 1815; die Droste macht ein ziemlich unartiges Gedicht auf Moritz von Haxthausen ["Du hast nicht Begriff von allen dem Jammer ..."], 15. Mai 1815; Jenny schreibt Märchen für die Grimms auf, 21. Mai und 5. Juni 1815; Werner von Haxthausen und Friedrich von Brenken sind zurück vom Wiener Kongress, 27. Mai 1815; Besuch von August von Haxthausen, ab 2. Juni 1815; Nachricht von der Schlacht bei Waterloo, 20. und 21. Juni 1815); - [Konvolut 24], 15 Bl., 28 eigh. beschriftete Seiten, 17. September 1815 bis 31. Dezember 1815 (Abreise von Therese, Jenny und Annette von Droste-Hülshoff nach Bökendorf, 27. August 1815; bei einem Besuch in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg kauft Jenny kleine Porträtbüsten für Nette, 4. September 1815; Aufenthalt in Münster zu Huldigungstagen für Friedrich Wilhelm III., 17.-22. Oktober 1815); - [Konvolut 25], 24 Bl., 48 eigh. beschriftete Seiten, 1. Januar 1816 bis 31. Dezember 1817 (Brief von August von Haxthausen mit Buchgeschenk zu Weihnachten, die Droste erhält Adolph Müllners Trauerspiel "Die Schuld", 2. Januar 1816; Eintritt des Bruders Werner als Freiwilliger beim 32. Regiment, 9. November 1816; der Stiefonkel Werner von Haxthausen ist Regierungsrat in Köln, Dezember 1816; Besuch von Haydns "Schöpfung" in Münster und Begegnung mit General Thielemann, der sich mit Nette unterhält, 20. März 1817; Besuch August von Haxthausens, er bringt Lieder und Aufsätze seines neuen Freundes "Strauwe" (Straube) mit, 13. April 1817, am 22. April belehrt und zankt er sich mit Nette; Briefe "bösen Inhalts" aus Bökendorf, 31. Mai 1817; Besuch von Tante Dorly (Dorothea von Wolff-Metternich) mit ihren Töchtern, ab 10. Juli 1817; Therese, Jenny und Annette von Droste-Hülshoff besuchen in Münster die Oper "Cendrillon", 16. November 1817); - [Konvolut 26], 24 Bl., 16 eigh. beschriftete Seiten, 1. Januar 1818 bis 4. Mai 1818 (Münster-Aufenthalt von Clemens August von Droste-Hülshoff wegen einer Bittschrift für die Wiedereinführung der Stifter, 5. Januar 1818; Zeichenstudien und Dank an den Zeichenlehrer Spies, 8. Januar 1818; Arztbesuch in Münster, Augenbehandlung Nettes durch Christian Friedrich von Forkenbeck, 24. Januar 1818; Ludowine von Haxthausen schickt Jenny ein Lied von Brentano, das von den Grimms nach Bökendorf gebracht wurde: "Wenn es stürmet auf den Wogen ...", 1. März 1818; der Zeichenlehrer Spies verabschiedet sich und geht nach Aachen, 21. März 1818; Besuch von August von Haxthausen, gemeinsames Singen von Volksliedern, Zanken mit Nette, ab 22. März 1818; in Münster Konzert bei Maximilian von Droste-Hülshoff, 31. März 1818)
Archivale
Wasserzeichen: nein
[für Digitalisierung vorsehen]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.