Johann Graf zu Nassau, zu Vianden und Diez, Wilhelm Graf zu Wied, Herr zu Isenburg und Runkel, und Graf Friedrich zu Wied, Dechant zu St. Gereon in Köln als Bevollmächtigter des Grafen Johann von Wied bestimmen auf einem Tag zu Hachenburg in der Sache zwischen Johannette von Wied, Witwe des Grafen Gerhard von Sayn, und ihren fünf Töchtern einerseits und Marie von Limburg, Witwe des Grafen Sebastian von Sayn und ihrem Sohn Johann andererseits, nachdem ein Abschied zu Koblenz und ein Vertrag zu Köln vorhergegangen sind, dass Graf Johann von Sayn bis zur Ansetzung eines neuen Tages die Einwilligung des römischen Königs zur Beweisung der 14.000 Gulden für die beiden Töchter des Grafen Gerhard von Sayn auf die Turnosen aus den Zöllen zu Engers und Kaiserswerth und die Einwilligung des Pfalzgrafen bei Rhein als Lehensherrn wegen des Wittums der Gräfin Johanette zu Altenkirchen einsehen solle.
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Johann Graf zu Nassau, zu Vianden und Diez, Wilhelm Graf zu Wied, Herr zu Isenburg und Runkel, und Graf Friedrich zu Wied, Dechant zu St. Gereon in Köln als Bevollmächtigter des Grafen Johann von Wied bestimmen auf einem Tag zu Hachenburg in der Sache zwischen Johannette von Wied, Witwe des Grafen Gerhard von Sayn, und ihren fünf Töchtern einerseits und Marie von Limburg, Witwe des Grafen Sebastian von Sayn und ihrem Sohn Johann andererseits, nachdem ein Abschied zu Koblenz und ein Vertrag zu Köln vorhergegangen sind, dass Graf Johann von Sayn bis zur Ansetzung eines neuen Tages die Einwilligung des römischen Königs zur Beweisung der 14.000 Gulden für die beiden Töchter des Grafen Gerhard von Sayn auf die Turnosen aus den Zöllen zu Engers und Kaiserswerth und die Einwilligung des Pfalzgrafen bei Rhein als Lehensherrn wegen des Wittums der Gräfin Johanette zu Altenkirchen einsehen solle.
340, U 12422 a
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.1 1500-1510
1507 September 15
unvollzogene Reinschrift oder Abschrift ?, Papier, durch Zerschneiden kassiert.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1507 uf mywoschen nach exaltationem crucis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ