Heinemann Herr zu Itter (Ithere) und sein Bruder Adolf vergleichen sich mit Landgraf Heinrich von Hessen und dessen Sohn Junker Otto über ihre Ans...
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Urk. 26, 833
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1347 November 11
Ausf., dt., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Beide urspr. abh. Sg. fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: [. . .] nach 'gots' geburt 1347 jar, an sente Martins tag des heylgen byschoffes.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinemann Herr zu Itter (Ithere) und sein Bruder Adolf vergleichen sich mit Landgraf Heinrich von Hessen und dessen Sohn Junker Otto über ihre Ansprüche wegen des ihnen zu nahe erbauten Hauses Hessenstein (Hessin-) und der Schäden, die ihnen bei Errichtung des Hauses durch die Landgrafen und ihre Diener an ihrem Gericht zugefügt wurden: Die Landgrafen unterstützen sie bei der Errichtung eines Hauses in ihrem Gericht Eimelrod (Eymegerode) und stellen ihnen dazu 100 Mann mit Helmen und 50 Gewappnete. Mit Fertigstellung des neuen Hauses (wanne daz hus sloßhaft wirt) erlöschen ihre Ansprüche wegen Hessensteins und der genannten Schäden, doch sollen die Landgrafen sie von Hessenstein aus in ihren Gerichten nicht bedrängen und hindern. Das neue Haus wird den Landgrafen zu Lehen aufgetragen und soll ihnen jederzeit offen stehen, ausgenommen gegen die Itter'schen Schwäger und Ganerben, sowie ihre Neffen, die Brüder Widekind und Kraft von Hohenfels (Hohin-). Auch in den ausgenommenen Fällen soll den Landgrafen von dem Haus kein Schade widerfahren. Die Landgrafen werden derer von Itter Schlösser und Güter und das neue Haus verteidigen und beschirmen wie eigenes Gut.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 563, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinemann Herr zu Itter (Ithere) und sein Bruder Adolf vergleichen sich mit Landgraf Heinrich von Hessen und dessen Sohn Junker Otto über ihre Ansprüche wegen des ihnen zu nahe erbauten Hauses Hessenstein (Hessin-) und der Schäden, die ihnen bei Errichtung des Hauses durch die Landgrafen und ihre Diener an ihrem Gericht zugefügt wurden: Die Landgrafen unterstützen sie bei der Errichtung eines Hauses in ihrem Gericht Eimelrod (Eymegerode) und stellen ihnen dazu 100 Mann mit Helmen und 50 Gewappnete. Mit Fertigstellung des neuen Hauses (wanne daz hus sloßhaft wirt) erlöschen ihre Ansprüche wegen Hessensteins und der genannten Schäden, doch sollen die Landgrafen sie von Hessenstein aus in ihren Gerichten nicht bedrängen und hindern. Das neue Haus wird den Landgrafen zu Lehen aufgetragen und soll ihnen jederzeit offen stehen, ausgenommen gegen die Itter'schen Schwäger und Ganerben, sowie ihre Neffen, die Brüder Widekind und Kraft von Hohenfels (Hohin-). Auch in den ausgenommenen Fällen soll den Landgrafen von dem Haus kein Schade widerfahren. Die Landgrafen werden derer von Itter Schlösser und Güter und das neue Haus verteidigen und beschirmen wie eigenes Gut.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 563, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ