Differenzen der Gemeinde Nordstetten mit ihrer Herrschaft dem Baron Keller von Schleitheim pto. diversorum gravaminum, insbesondere Steuern, Fronen, Taferngerechtsame und Judenaufnahme
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 38 I Bü 1306
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 38 I Vorderösterreichische Regierung und Kammer betr. Oberamt Rottenburg
Vorderösterreichische Regierung und Kammer betr. Oberamt Rottenburg >> 2. Teil: Topographie Ahldorf-Hugswald >> Nordstetten (Kr. Horb)
1749-1752
Enthält:1 Faszikel Vorakten der oberösterreichischen Regierung zu Innsbruck und des mit der Untersuchung beauftragten Oberamtsrats Fr. Ludw. Schürer von Waltheim zu Rottenburg. Nr. 1-45 mit Aktendesignation
Darin: Nr. 22: Kommisions-Relation des OA. Rats Schürer
Nr. 18:
Beil. A: 1693 Juni 18. Die Gemeinde Dettensee verkauft an Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim ihren Wald Nordstetten Hau um 60 fl. und ihre Mühlfreiheit um 160 fl. und läßt sich in die Isenburger Mühle bannen. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. B: 1619 Mai 13. Notariatsinstrument des Johann Hangartner, Stadtschreibers zu Horb, über die Huldigung der namentlich aufgeführten Bürger zu Nordstetten, Isenburg und Buch gegenüber dem Junker Ferdinand Wendler von Bregenroth. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. C: 1687 Sept. 8. Abt Romanus und der Prior des Klosters St. Blasien auf dem Schwarzwald, zugleich im Namen des Frauenklosters Berau, verkaufen dem Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim das adelige Schloß Nordstetten mit Zubehör, die Brandeckische Landgarbe, den Isenburgischen Wiesen-, Wasser- und Grundzins, den 4. Teil des Hofzehnten und als Kunkellehen einen Hof zu Kirchentellinsfurt um 3000 Reichsgulden. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. F: 1644 Aug. 11. Innsbruck: Erzherzogin Claudia von Österreich verkauft dem Oberst Adam Heinrich Keller von Schleitheim als Eigen das bisherige Lehen Schloß Isenburg samt den Weihern, Dorf und Mannschaft Nordstetten, die Hofgüter und Hofstätten zu Isenburg und Buch, das Lehen zu Kirchentellinsfurt, das Haus zu Horb der Speicher genannt unter Vorbehalt der landesfürstl. Oberherrlichkeit um 9218 fl. 54 Kr. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Nr.1:
Beil. J: 1728 April 24. Nordstetten: Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim verkauft dem Johann Pepler von Dettingen, gewesenen Bestandsmüller zu Börstingen, seine zwei Mühlen zu Isenburg, die obere und die untere, mit Zubehör als Erbfallehen um 750 f.l und bestimmte jährl. Abgaben. Vidim. Abschr. (14. Mai 1749), Pap.
Darin: Nr. 22: Kommisions-Relation des OA. Rats Schürer
Nr. 18:
Beil. A: 1693 Juni 18. Die Gemeinde Dettensee verkauft an Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim ihren Wald Nordstetten Hau um 60 fl. und ihre Mühlfreiheit um 160 fl. und läßt sich in die Isenburger Mühle bannen. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. B: 1619 Mai 13. Notariatsinstrument des Johann Hangartner, Stadtschreibers zu Horb, über die Huldigung der namentlich aufgeführten Bürger zu Nordstetten, Isenburg und Buch gegenüber dem Junker Ferdinand Wendler von Bregenroth. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. C: 1687 Sept. 8. Abt Romanus und der Prior des Klosters St. Blasien auf dem Schwarzwald, zugleich im Namen des Frauenklosters Berau, verkaufen dem Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim das adelige Schloß Nordstetten mit Zubehör, die Brandeckische Landgarbe, den Isenburgischen Wiesen-, Wasser- und Grundzins, den 4. Teil des Hofzehnten und als Kunkellehen einen Hof zu Kirchentellinsfurt um 3000 Reichsgulden. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Beil. F: 1644 Aug. 11. Innsbruck: Erzherzogin Claudia von Österreich verkauft dem Oberst Adam Heinrich Keller von Schleitheim als Eigen das bisherige Lehen Schloß Isenburg samt den Weihern, Dorf und Mannschaft Nordstetten, die Hofgüter und Hofstätten zu Isenburg und Buch, das Lehen zu Kirchentellinsfurt, das Haus zu Horb der Speicher genannt unter Vorbehalt der landesfürstl. Oberherrlichkeit um 9218 fl. 54 Kr. Vidim. Abschr. (6. Okt. 1749), Pap.
Nr.1:
Beil. J: 1728 April 24. Nordstetten: Freih. Adam Heinrich Keller von Schleitheim verkauft dem Johann Pepler von Dettingen, gewesenen Bestandsmüller zu Börstingen, seine zwei Mühlen zu Isenburg, die obere und die untere, mit Zubehör als Erbfallehen um 750 f.l und bestimmte jährl. Abgaben. Vidim. Abschr. (14. Mai 1749), Pap.
Archivale
Hangartner, Johann; Stadtschreiber
Keller von Schleitheim, Adam Heinrich; Freiherr, Obervogt
Keller von Schleitheim, Familie
Pepler, Johann
Schürer von Waltheim, Friedrich Ludwig; Oberamtsrat
Wendler von Bregenroth, Ferdinand; Junker, um 1749
Berau : Ühlingen-Birkendorf WT; Kloster
Börstingen : Starzach TÜ
Brandeck : Dornhan RW
Buchhöfe : Nordstetten, Horb am Neckar FDS
Dettensee : Horb am Neckar FDS
Dettingen : Horb am Neckar FDS
Horb am Neckar FDS; Stadt
Isenburg : Horb am Neckar FDS
Kirchentellinsfurt TÜ
Nordstetten : Horb am Neckar FDS
Rottenburg am Neckar TÜ
St. Blasien WT; Abt Romanus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
- Vorderösterreich (Tektonik)
- Hohenberg, Grafschaft, ober- und vorderösterreichische Regierung und Oberamt Rottenburg (Tektonik)
- Vorderösterreichische Regierung und Kammer betr. Oberamt Rottenburg (Bestand)
- 2. Teil: Topographie Ahldorf-Hugswald (Gliederung)
- Nordstetten (Kr. Horb) (Gliederung)