Sozialdemokratische Arbeiterpartei (Bestand)
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BArch SGY 16
call number: SGY 16
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1857, 1858, 1862, 1869-1878
Bestandsbeschreibung: Die Gründung der SDAP erfolgte auf dem Allgemeinen Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterkongress im Aug. 1869 in Eisenach. Die Partei entstand im Wesentlichen unter der Führung von A. Bebel und W. Liebknecht, bekannte sich als erste Partei zum Marxismus und erklärte sich zum Zweig der IAA. In ihr vereinigten sich v. a. der Verband der Deutschen Arbeitervereine, ehemalige Mitglieder des ADAV, Gewerkschafter und die Sektionen der IAA in Deutschland. Im Mai 1875 schloss sich die SDAP mit dem ADAV auf dem Vereinigungskongress in Gotha zur SAPD zusammen.
Die Sammlung enthält Dokumente vom bzw. über den Eisenacher Kongress, vom Parteiausschuss der SDAP und von der Redaktion der Zeitung "Der Volksstaat" sowie Materialien zur Arbeiterbewegung in Dortmund, Dresden, Elberfeld, Gotha, Kalk, Leipzig, Karlsruhe und im Maingau. Daneben sind auch Unterlagen zur Überwachung und Strafverfolgung der Sozialdemokratie und ihrer führenden Vertreter vorhanden. (v. a. Kopien)
Erschließungszustand: Online-Findbuch in ARGUS
Umfang, Erläuterung: 19 AE (0,2 lfm)
Zitierweise: BArch SGY 16/...
Die Sammlung enthält Dokumente vom bzw. über den Eisenacher Kongress, vom Parteiausschuss der SDAP und von der Redaktion der Zeitung "Der Volksstaat" sowie Materialien zur Arbeiterbewegung in Dortmund, Dresden, Elberfeld, Gotha, Kalk, Leipzig, Karlsruhe und im Maingau. Daneben sind auch Unterlagen zur Überwachung und Strafverfolgung der Sozialdemokratie und ihrer führenden Vertreter vorhanden. (v. a. Kopien)
Erschließungszustand: Online-Findbuch in ARGUS
Umfang, Erläuterung: 19 AE (0,2 lfm)
Zitierweise: BArch SGY 16/...
19 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: BArch DX 1 (Sammlung der SMAD-Befehle)
GARF ul. Bolsaja Pirogovskaja 17, 119817 Moskau
GARF ul. Bolsaja Pirogovskaja 17, 119817 Moskau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ