V 100 / 40927
V 100 Zeitungsdokumentation
Zeitungsdokumentation >> 10. Schulwesen >> 10.20 Schulverbände
8. August 1969
Enthält: [Name maskiert] Bürgermeister von Wulksfelde, wird auf der konstituierenden Sitzung des Schulverbandes Tangstedt, dem die Gemeinden Tangstedt, Wilstedt und Wulksfelde angehören, zum Verbandsvorsitzenden und [Name maskiert] (Tangstedt) zu seinem Stellvertreter gewählt. Da der Tangstedter Schulleiter vom Kultusministerium als Rektor an die Pädagogische Hochschule berufen wird, wählen die Schulverbandsvertreter [Name maskiert] Lehrer und SPDler [Name maskiert] zum neuen Schulleiter. Der neugegründete Verband wird die Volksschule in Tangstedt unterhalten, deren Erweiterung kurz vor der Vollendung steht und wo, nach früheren erfolglosen Versuchen von Landrat Wennemar Haarmann und [Name maskiert] nun aufgrund der neuen Schulkonzeption auch die Wilstedter ihre Grundschüler hinschicken müssen. Das Kreisschulamt plant, dass die Hauptschüler aus Wilstedt, Tangstedt und Wulksfelde zur Hauptschule "Falkenberg" in Harksheide gehen sollen, wobei vorerst die Wilstedter Schüler der achten und neuen Klasse in Glashütte und die der fünften bis siebten Klasse noch in Wilstedt unterrichtet werden.
Archivale
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.08.2025, 08:33 MESZ
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