Nachlass Bönninghausen / Haus Bönninghausen (N1) (Bestand)
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Kreisarchiv Kleve (Archivtektonik) >> 2 Nichtamtliches Archivgut >> 2.3 Nachlässe
1782–20. Jahrhundert, 43 Verzeichnungseinheiten Das Kernstück des Nachlasses bilden Archivalien, die ursprünglich zum Archiv der Freiherren von Sternenfels zu Ochsenburg gehörten. Die Familie hatte 1802 infolge der kinderlos gebliebenen Ehe des Cornelius Franz Johann von Bönninghausen (* 1721, † 1802) mit Maria Anna von Sternenfels (* 1743, † 1803) den umfangreichen Geldern-Walbecker Besitz der Familie von Bönninghausen erhalten. Im Bestand befinden sich biografische Unterlagen, Fotografien, Zeichnungen, Siegel und Wappen der Familien von Bönninghausen, von Sternenfels und von Ammon sowie Unterlagen das Schloss Walbeck in Geldern-Walbeck betreffend. Das Haus Bönninghausen in Geldern-Walbeck ging Anfang des 20. Jahrhunderts in den Besitz der Familie Klein (später Klein-Walbeck) über und trägt seitdem wieder den Namen Haus oder Schloss Walbeck. Ergänzungsüberlieferung: Kreisarchiv Kleve, Familienarchiv Klein-Walbeck (H1)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ