Oberlandesgericht Düsseldorf und Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Gerichte Rep. 0203 (Bestand)
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Gerichte Rep. 0203 200.03.16
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 3.1. Gerichte >> 3.1.2. Oberlandesgerichte >> 3.1.2.1. Düsseldorf
1884-1967
General-, Verwaltungs- und Personalakten, Urteile
Bestandsbeschreibung: Zur Geschichte des Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft
Die Errichtung des Düsseldorfer Oberlandesgerichts wurde durch Gesetz vom 2. Januar 1905 beschlossen.
Die Errichtung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf erfolgte zur selben Zeit. Dem neugeschaffenen Oberlandesgericht sowie der Generalstaatsanwaltschaft wurden die Bezirke der bisher dem Oberlandesgericht Köln unterstehenden Landgerichte in Düsseldorf, Elberfeld und Kleve und des bisher dem Oberlandesgericht Hamm unterstehenden Landgerichts Duisburg zugewiesen, ferner die 1906 neugebildeten Landgerichte Krefeld und Mönchengladbach.
Zum Bestand
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um die in verschiedenen Akzessionen an das Staatsarchiv bzw. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegebenen Personalakten von Richtern, Staatsanwälten, Rechtsanwälten und Gerichtsassessoren, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts im Gerichtssprengel des Oberlandesgerichts Düsseldorf sowie der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf beschäftigt waren.
Die Nutzung richtet sich nach dem Archivgesetz NRW.
Abkürzungen
AGDir. = Amtsgerichtsdirektor AGRat = Amtsgerichtsrat AR = Amtsrichter
EStA = Erster Staatsanwalt
FrR = Friedensrichter
LGDir. = Landgerichtsdirektor LGPräs. = Landgerichtspräsident LGRat = Landgerichtsrat LR = Landrichter
MinRat = Ministerialrat OAR = Oberamtsrichter
OLGPräs. = Oberlandesgerichtspräsident OLGRat = Oberlandesgerichtsrat ORRat = Oberregierungsrat OStA = Oberstaatsanwalt
StA = Staatsanwalt
Bestandsbeschreibung: Zur Geschichte des Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft
Die Errichtung des Düsseldorfer Oberlandesgerichts wurde durch Gesetz vom 2. Januar 1905 beschlossen.
Die Errichtung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf erfolgte zur selben Zeit. Dem neugeschaffenen Oberlandesgericht sowie der Generalstaatsanwaltschaft wurden die Bezirke der bisher dem Oberlandesgericht Köln unterstehenden Landgerichte in Düsseldorf, Elberfeld und Kleve und des bisher dem Oberlandesgericht Hamm unterstehenden Landgerichts Duisburg zugewiesen, ferner die 1906 neugebildeten Landgerichte Krefeld und Mönchengladbach.
Zum Bestand
Bei dem vorliegenden Bestand handelt es sich um die in verschiedenen Akzessionen an das Staatsarchiv bzw. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegebenen Personalakten von Richtern, Staatsanwälten, Rechtsanwälten und Gerichtsassessoren, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts im Gerichtssprengel des Oberlandesgerichts Düsseldorf sowie der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf beschäftigt waren.
Die Nutzung richtet sich nach dem Archivgesetz NRW.
Abkürzungen
AGDir. = Amtsgerichtsdirektor AGRat = Amtsgerichtsrat AR = Amtsrichter
EStA = Erster Staatsanwalt
FrR = Friedensrichter
LGDir. = Landgerichtsdirektor LGPräs. = Landgerichtspräsident LGRat = Landgerichtsrat LR = Landrichter
MinRat = Ministerialrat OAR = Oberamtsrichter
OLGPräs. = Oberlandesgerichtspräsident OLGRat = Oberlandesgerichtsrat ORRat = Oberregierungsrat OStA = Oberstaatsanwalt
StA = Staatsanwalt
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 3. Justiz- und Finanzbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Tektonik)
- 3.1. Gerichte (Tektonik)
- 3.1.2. Oberlandesgerichte (Tektonik)
- 3.1.2.1. Düsseldorf (Tektonik)
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