Kaspar Schneider von Steinheim ("Stainhain") [Stadt Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Heinrich Krafft und Veit Fingerlin sowie der Hofmeister Wilhelm Wernitzer des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] einen Hof des Spitals in Steinheim, den zuvor Michael Schneider bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen haben. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten und nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen. Auch sein Leibrecht an dem Hof darf er nicht weiterveräußern. Von dem Hof wird er dem Spital jährlich 14 Imi Roggen, 12 Imi Hafer, 4 Pfund 19 Schilling und 6 Heller Heugeld, 1 Viertel Öl, 10 Käse, 2 Hühner, 1 Henne und 100 Eier nach Ulm liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung sowie nach seinem Tod fällt der Hof wieder an das Spital zurück.