Eberhard Quadt, Ritter, bekennt, von Dietrich Grafen zu Sayn durch Heinrich von Bergerhausen, dessen Zöllner zu Rheinbach, 8 1/2 Malter Roggen, das Malter für 3 Mark, 8 Kapaunen, jeden für 4 Schilling, 23 Hühner, jedes für 2 Schilling, erhalten zu haben; auch habe der Zöllner Heinrich innerhalb dieses 48. Jahres bis zur Zeit, als sei, Eberhards, Bruder, Lutter, des Grafen Amtmann zu Rheinbach geworden sei, 81 oberländische Rheinische Gulden und 9 Schilling Geld, worin 5 1/2 Malter Weizen ('Weis'), das Malter zu 1 1/2 Mark, mitgerechnet seien, in seinem Namen an Reimar abgeliefert, alles dies für Amtsgeld und Kost des Pförtners und Turmknechts zu Rheinbach für das Jahr, wo er seines Amtes abgekommen sei; auch habe ihm der Graf 50 oberländische Rheinische Gulden aus Darlehen zurück bezahlt, welche Christian (Kirstgyn) Remboden geworden.
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Eberhard Quadt, Ritter, bekennt, von Dietrich Grafen zu Sayn durch Heinrich von Bergerhausen, dessen Zöllner zu Rheinbach, 8 1/2 Malter Roggen, das Malter für 3 Mark, 8 Kapaunen, jeden für 4 Schilling, 23 Hühner, jedes für 2 Schilling, erhalten zu haben; auch habe der Zöllner Heinrich innerhalb dieses 48. Jahres bis zur Zeit, als sei, Eberhards, Bruder, Lutter, des Grafen Amtmann zu Rheinbach geworden sei, 81 oberländische Rheinische Gulden und 9 Schilling Geld, worin 5 1/2 Malter Weizen ('Weis'), das Malter zu 1 1/2 Mark, mitgerechnet seien, in seinem Namen an Reimar abgeliefert, alles dies für Amtsgeld und Kost des Pförtners und Turmknechts zu Rheinbach für das Jahr, wo er seines Amtes abgekommen sei; auch habe ihm der Graf 50 oberländische Rheinische Gulden aus Darlehen zurück bezahlt, welche Christian (Kirstgyn) Remboden geworden.
340, U 10692
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 6 1400 bis 1449 >> 6.5 1441-1449
1449 Oktober 16
Pergament, 1 Siegel, beschädigt, deutsch, Urschrift
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: vp Sent Gallen dach des hilligen Confessoirs
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 1156
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 1156
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ