Nes Cempfin, Witwe des Jos Stainibach, und Sohn Jos Stainibach verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 100 lb h mehrere Äcker und Wiesen in Baienfurt, namentlich an der Stapfen, an Rusen Hof, an der Riethalden, vor dem Wald, Brüger (=Briacher) Steg, am Morsbach, im Baindter Bifang, in Schacher Ried. Aus der Wiese im Baindter Bifang gehen an das Kloster Baindt 20 d Konstanzer Währung und zwei Hühner jährlich als Zins. Gewerbürge ist der ehrsame Mann Hermann von Irrmannsberg genannt Galraif, Bürger von Ravensburg.
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Nes Cempfin, Witwe des Jos Stainibach, und Sohn Jos Stainibach verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 100 lb h mehrere Äcker und Wiesen in Baienfurt, namentlich an der Stapfen, an Rusen Hof, an der Riethalden, vor dem Wald, Brüger (=Briacher) Steg, am Morsbach, im Baindter Bifang, in Schacher Ried. Aus der Wiese im Baindter Bifang gehen an das Kloster Baindt 20 d Konstanzer Währung und zwei Hühner jährlich als Zins. Gewerbürge ist der ehrsame Mann Hermann von Irrmannsberg genannt Galraif, Bürger von Ravensburg.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1511
B 515 U 1511
Zehntamt diess. Schussen fasc. 005 n. 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1392 August 20 (an sant Bernharts tag)
25,2 x 29,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Nes Cempfin, Witwe des Jos Stainibach, und Sohn Jos Stainibach
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Jos Stainibach, Konrad Wirt, Bürgermeister zu Ravensburg, Gewerbürge
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg., 1 besch.
Aussteller: Nes Cempfin, Witwe des Jos Stainibach, und Sohn Jos Stainibach
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Jos Stainibach, Konrad Wirt, Bürgermeister zu Ravensburg, Gewerbürge
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg., 1 besch.
Cempf s. Kempf
Galraif, Hermann
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Irrmannsberg, Hermann von, genannt Galraiff
Kempf, Agnes
Stainibach, Jos
Stainibach, Nes
Wirt, Konrad; Bürgermeister
Baienfurt RV; Flurstücke
Baindt RV
Baindt RV; Frauenkloster
Briach : Baienfurt RV
Irrmannsberg : Tettnang FN; Einwohner
Konstanz KN; Währung
Morsbach (Bach) : Baienfurt RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Rusen Hof : Baienfurt RV
Schachen : Baindt RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:32 MEZ
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