Cord Henrich Wecke in Horn, Sohn des Bürgers und Wandmachers Christoph Wecke gegen Eliesabeht Krüger, Tochter des verstorbenen Johann Jobst Oberkrüger zu Heidenoldendorf (Heiligendorf) [?], dienend bei Schild in Detmold, wegen einer Eheklage. Schwager der Elisabeth Krüger war Johann Henrich Oberkrüger, geborener Niemann
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L 85, 2110
L 85 Geistliches Gericht in Lippe
Geistliches Gericht in Lippe >> 11. Nr. 2001 - 2200
1718, 1733-1762
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Detmolder Eheprotokolle vom 25.7.1733: Hans Bernd, weiland Jobst Dreves auf der Voßheide (Amt Brake) ehelich nachgelassener Sohn, tritt in die Ehe mit Anna Maria Ilsabein, weiland Johann Jobst Krügers im Oberkrug zu Heidenoldendorf ehelich nachgelassene Tochter. Er hagenfrei, sie eigen. Sie kauft sich frei. Der Braut Schwager ist Johann Henrich Niemann, jetziger Oberkrüger; Detmolder Eheprotokolle vom 4.11.1728: Johann Hermann Plaß, Witwer aus Hiddesen, tritt in die 2. Ehe mit Amelien, weiland Johann Jobst Oberkrügers zu Heidenoldendorf ehelich nachgelassene Tochter. Schwager der Braut ist Johann Henrich Oberkrüger [geb. Niemann, siehe Niemann], 1728; Detmolder Eheprotokoll vom 29.12.1718: Johann Henrich, weiland Hans Henrich Niemanns aus Bexterhagen ehelich nachgelassener Sohn, tritt in die Ehe mit Anna Margreten, weiland Johann Jobst Oberkrügers aus Heidenoldendorf ehelich hinterbliebenen Tochter. Sie eigen, er frei, er gibt sich eigen und übernimmt den Oberkrug. Der Bräutigams Bruder ist Hans Cord Neumann. Die Brautmutter bezieht die Leibzucht; sie hatte einen Sohn, der noch unverheiratet war und 5 Töchter (einschließlich derjenigen, die sich jetzt verheiratet); Als Zeugen geladen sind: 1) Die Nagelschmiedsche Anna Christina, Matthias Ehefrau, in Detmold, 58 Jahre alt (1743); 2) Die Böckersche Anna Margarete Vogt aus Horn, ungefähr 36 Jahre alt (1743); Kommissionsrat ist Volland; Sekretär und Advokat für das Geistliche Konsistorium in Detmold ist Antze
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2026-01-09T11:59:14+0100
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7. Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.7.1. Zentrale Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Geistliches Gericht in Lippe (Bestand)
- 11. Nr. 2001 - 2200 (Gliederung)
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International